Mehr als nur Roboter 

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Auf der Automatica vom 21. bis 24. Juni 2016 in München wird die Robotik ein Blickfang sein. Mensch-Roboter-Kollaboration wird es nicht nur in der industriellen Version geben. Besucher sehen auch, wie und wo Service-Roboter flexibel und autonom an der Seite des Menschen komplexe Routinehandlungen erledigen. Roboter sind vielleicht die Auffälligsten, aber Integrated Assembly Solutions (IAS) werden mit mehr als 200 Ausstellern die Größten auf der Messe sein. Es gibt wie immer viel zu sehen in München. 

PETER SCHÄFER

 

„Für jeden Trend – von Industrie 4.0 bis Mensch-Maschine-Kollaboration – gibt es Lösungen auf der Automatica“, versprechen die Organisatoren der Messe München. Als Beispiel werden die Integrated Assembly Solutions (IAS) genannt. Sie erweisen sich bereits seit geraumer Zeit als Enabler für Industrie 4.0-Projekte. „Sie haben den Trend zur vernetzten, sich selbst optimierenden Produktion frühzeitig erkannt. AS-Hersteller bringen Innovationen, darunter informationsgebende, digital vernetzbare Komponenten auf den Weg, ohne die Industrie 4.0 heute nicht gelebte Realität, sondern noch immer Vision wäre.“ Kurzum, auf der Automatica wird die Montageautomation ihre Innovationskraft unter Beweis stellen und die jüngsten Entwicklungen für die effiziente Produktion von morgen präsentieren.

 

Montageautomatisierung wächst


Der Erfolg der IAS-Anbieter liest sich auch in Zahlen eindrucksvoll: Mit einem Umsatz von über sechs Milliarden Euro erwirtschaftete die IAS-Branche 2014 mehr als die Hälfte der 11,4 Milliarden Euro Rekordergebnis der gesamten deutschen Automationsbranche. Und auch für die Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum. Der VDMA Robotik + Automation rechnet für 2015 und 2016 mit weiteren Umsatzsteigerungen von jeweils vier Prozent.


In der Montageautomation selbst setzt sich die bereits seit einigen Jahren bekannte Entwicklung hin zu kleineren Losgrößen, steigender Variantenvielfalt und kürzeren Produktlebenszyklen stetig fort. Was sich Produzenten hier wünschen ist Flexibilität. Deswegen setzen IAS-Anbieter verstärkt auf Modularität, ermöglichen mitwachsende Anlagenkonzepte, die sich der Auftragslage anpassen können, reduzieren die Rüstzeiten durch automatisierte Lösungen, was die wirtschaftliche Montage kleinerer Losgrößen erlaubt und bringen insgesamt mit vielen weiteren Technikdetails Flexibilität ins Spiel.

 

Flexibilisierung in neuer Dimension


Wie sich der Megatrend Industrie 4.0 auf die Steigerung der Flexibilität auswirkt, erläutert Schunk-Geschäftsführer Dr. Markus Klaiber: „Das Ziel aller Maßnahmen von Industrie 4.0 ist eine umfassende Flexibilisierung aller Produktionsprozesse bei maximaler Transparenz und Wirtschaftlichkeit. Für die Praxis heißt das: Industrie 4.0 muss flexible und adaptierbare Komponenten und Strukturen zur Verfügung stellen, die es ermöglichen, auch kleine Lose wirtschaftlich zu produzieren." Wie solche Lösungsansätze in der Realität aussehen, wird das Unternehmen auf der Automatica demonstrieren.

 

Mensch-Maschine-Kollaboration


Das Beste aus der Mensch-Roboter-Kollaboration für die flexible Montage wird auf der Messe mit zu sehen sein. Die Robotik selbst ist ein zentraler Ausstellungsbereich. Für die Produkte und Entwicklungen rund um Industrieroboter sind über zwei Messehallen reserviert. Auch in diesem Jahr zeigen Top-Anbieter neueste Serviceroboter, Servicerobotik-Komponenten sowie Turnkey-Produkte. Renommierte Forschungseinrichtungen stellen darüber hinaus ihre Studienergebnisse vor.

 

Passende Technik für jede Branche


Die Robotertechnik hat in den vergangenen Jahren neue Anwendungsfelder erschlossen und Entwicklungssprünge ausgelöst. Entwicklungen rund um Service-Roboter werden zusätzlich in Live-Präsentationen auf der Automatica Service Robotics Demonstration Area vorgestellt. Abgerundet werden die Präsentationen durch Experteninterviews, die Ihnen Informationen über Anwendungschancen neuer Entwicklungen in der Robotertechnik liefern. Die herausragende Marktposition der Bundesrepublik in der Robotik spiegelt sich auf der Automatica wie vorher schon auf der Hannover Messe. Schließlich zählt Deutschland zusammen mit Südkorea und Japan zu den weltweiten Spitzenreitern in der Automatisierung mit Industrie-Robotern. Mit einer Roboterdichte von 292 Einheiten pro 10.000 Arbeitnehmer im gesamten produzierenden Gewerbe übertrifft Deutschland den globalen Durchschnitt um gut das Vierfache.

 

Komponenten, Module, Komplettanlagen


Nicht nur die Robotik soll die Produzenten begeistern. Es geht hier nicht zuletzt um viele hochflexible Lösungen, die auf der Automatica Premiere feiern. Hier fällt vor allem die Montagetechnik ins Auge. Die Aussteller bieten hier Komponenten und Anlagen selbst für die sensibelsten Einsätze in den Bereichen Reinraum, Life Sciences oder Food im Programm. Komponenten- und Modulanbieter, wie Gehmeyr, Festo, Montech und viele andere sowie etablierte Anlagenbauer, darunter Namen wie Mikron, ATS Automation, Manz und Teamtechnik, sorgen in München für ein umfassendes Produkt- und Lösungsangebot, das keine Wünsche offen lässt.

 

„Denken Sie interdisziplinär!“


Ein Messebesuch sollte unbedingt auch die Angebote aus den Bereichen Machine Vision und Antriebstechnik umfassen, empfehlen die Messemacher und verweisen auf mögliche Synergien zu anderen Messen, die zeitgleich auf dem Messegelände stattfinden. „Die Messen IT2Industry, Intersolar Europe sowie ees Europe sind als Partnermessen der Automatica ebenfalls einen Besuch wert.“ Ein Besuch ist kostenfrei im Messeticket inbegriffen. „Übertragen Sie Lösungsansätze, knüpfen Sie branchenübergreifende Kontakte und denken Sie interdisziplinär, um Ihre Robotertechnik-gestützten Prozesse zu optimieren!“, fordert die Messe München ihre Gäste auf.

www.automatica-munich.com

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Beitrag aus [me] 3/2016

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AUTOMATICA
21. bis 24. Juni 2016
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