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Heinrichs gesammelte Glossen
Der digitale Zwillingsroboter meines Chefs überlistet ein Captcha (Bild: Schäfer)
„Ich bin kein Roboter“

Das ist immer so eine Sache mit der Identität und ihrem Nachweis. Spiel mir das Lied vom Personalausweis, Reisepass und der Online-Identität. Im Netz tummeln sich seltsame Wesen. Die sogenannten Bots. Die Redaktionskonferenz zu unserer Serie zur Mensch-Roboter-Kollaboration hat kaum begonnen, als unser Chef mit hochrotem Kopf reinplatzt – wie immer zu spät. Aber diesmal besonders laut. „Ich bin kein Robottter!“, brüllt er in den Raum. Er ist wieder mal an einem Captcha gescheitert. Die neue Uhr kann er sich nicht online ordern. 

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Der Teller freut sich auf die Spülmaschine 4.0
(Bild: Hannover Messe und Karl Bichlmeir)
Spülmaschine 4.0

„Die Zukunft ist vernetzt, clever, effizient“, so geheimnisvoll beginnt der Pressetext eines namhaften Haushaltsgeräte-Herstellers. Wie schwerwiegend der Spruch ist, macht nicht nur die verquere Logik klar. Er stammt aus einer Pressemeldung, die 707 MB wiegt. Also so etwas wie der Brontosaurus unter den Tieren. Allerdings nicht ausgestorben, sondern groß im Kommen, da smarte Technik viel besungen wird. 

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Meister Yoda und die agile Schlauchreparatur

„Aufgrund eines unerwarteten, fatalen Fehlers (UFF) können Sie dieses Fahrrad nicht benutzen“, lautet die Klartextmeldung auf dem Display. „Überprüfen Sie den Reifendruck“, tönt die Sprachansage der Steuereinheit des Ultra-Force-High-Smart Bikes 4.0. Laut genug für alle User, die nicht lesen können. Auch mein Chef hört hin.

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Weißwurst 4.0

Ganz aufgeregt und 16 Minuten zu spät kommt unser Chef zur Redaktionskonferenz. „Ich habe einen Fehler gemacht“, jammert er und hält seine [me] hoch. Da ist von „Desing 4.0“ die Rede. Fragende Gesichter, ungläubige Augen. „Was ist denn das?“, fragt unsere Redaktions-Therapeutin, „ich dachte, du verdienst so wenig, dass du dir keine Fehler leisten kannst.“

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Germanys next Topmodul

„Warum malen kleine Kinder – vornehmlich Jungs – so gerne Autos und keine Schlauchbeutelmaschine?“ Mit dieser Montagsfrage hat unser Chef die Redaktionskonferenz eröffnet und frei heraus gefragt: „Wie machen wir Maschinen sexy?“

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Rettet die grüne Krawatte

Nichts bindet mehr als eine Kravatte. Es sei denn, sie hängt am Nagel statt schmuck um den Hals des Mannes. Immer mehr Männer wollen keine Schlinge um den Hals. Ist die Krawatte out? Mein Chef ist unglücklich. Gerade hat er 50 neue Markenkrawatten erstanden. Ein Schnäppchen. Er will sie vor der Fashion-Police retten. Schließlich will er ja kein modisches Auslaufmodell tragen. ...

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Sind die Filtertüten groß genug als Spamfilter?
Spamfilter-Tüten vermasseln Büroalltag

Wieder so ein laktosefreier Newsletter. Aber dem Versender sei es vergönnt. Denn wieder freut sich ein Unternehmen riesig über sich selbst. Schließlich informiert es über keinen geringeren als sich selbst – wenn das kein Grund für die Freude schöner Götterfunken ist. ...

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Agil fürs bessere Wetter

Philosophen haben sich über Jahrhunderte hinweg über den Zufall gestritten. Auch unser Chef will nichts dem Zufall überlassen und hat uns zur Redaktionskonferenz mit einige Zufallstheorien erfreut. „Nichts in der Natur ist zufällig, etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens“, zitiert er Spinoza. Aber was soll das?  ...

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© majivecka – fotolia

„Lasst die Servier-Umrichter tanzen“

Wir sind bekanntlich ein ziemlich innovativer Haufen in der [me]-Redaktion. Unser Standort in München gilt längst als das Silicon-Valley in Oberbayern. Unser Chef hat einige Patente eingereicht, wie den Kühlschrank mit 16 Egg-Seats oder den Espresso mit der Crema im Leopardenlook. Aber er hat noch größere Pläne.  ...

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© Karl Bichlmeir wege-ins-netz

Skandal um Seppi

„Word reagiert mal wieder nicht“, schreit mein Chef und haut auf die Tasten. Dann wird es plötzlich ganz still. „Ok, jetzt habe ich die Tastatur angeschlossen.“ Friede kehrt wieder ein in unsere bayrische Kreativredaktion. Das Internet funktioniert ausnahmsweise an allen Arbeitsplätzen, und die Brotzeit ist auch schon angerichtet.  ...

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Die Bierkrise

Was für ein Sommer war das denn? „Endlich Sonne, endlich heiß“, haben wir im Juni gesagt. „Nein, diese Hitze, ich halt‘s nicht mehr aus“, hieß es ein paar Wochen später. Ein Königreich für einen Ventilator! Doch die waren schnell ausverkauft oder thermodynamisch überfordert! Auch kaltes Bier ist rar. Kein kühles Augustiner-Bier in der Tanke. Unsere freitägliche After-Work-Party verlief praktisch bierfrei. Aber dafür war sie dennoch nicht ganz ohne. ...

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© Karl Bichlmeir wege-ins-netz 

Streichholz all‘arrabbiata
oder Nudel 4.0?

Pasta gibt es ja in jeder erdenklichen Form: Schrauben, Speichen, Rohre oder Schmetterlinge – das sind bis heute die bekanntesten. Doch das könnte sich ändern. Die Nudel wird digitalisiert und personalisiert.  ...

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James Heinrich Bond, bitte melden!

Kürzlich wurde ich Zeuge eines höchst peinlichen Telefonats. Mein Chef rief die Presseverantwortliche eines namhaften Unternehmens an, um wohl hämisch zu fragen, warum er denn zum 9. April auf die Pressekonferenz auf der Hannover Messe eingeladen worden sei? „Die Hannover Messe 2015 beginnt doch erst am 13. April!“ ...

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Internet of Dingsbums

Jeden Tag eine Idee, die alte Produkte ersetzt.
Unser Ziel: als Startup nach einem Jahr mit mindestens 1 Mrd. $ bewertet sein. Immerhin wären wir dann einer von weltweit 73 Startups, die das geschafft haben. Europa hat Nachholbedarf. „Dort sind es nur 6“, sagt unser Chef. Zur Zeit arbeitet er am Exo-Skelett fürs Hirn. Leider sieht das voll digitalisierte Exo-Skelett bis jetzt aus wie ein Stuhl ums Jahr 1880.  ...

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Software ist Macht –
Hardware Verzweiflung

„Ich hasse Software“, mit diesen schweren Worten betritt mein Chef die mechatronische [me]-Redaktion und schleppt einen PC in sein Büro. „Das ist aber Hardware“, wirft eine Kollegin ein. „Richtig, damit ersetze ich Software“, antwortet er.   ...

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2034: „Neue Männer braucht das Land“ 

Unser Chefredakteur taucht mit einem Satz rot geschämter Ohren auf der Redaktionskonferenz auf und beschwert sich: „Meine Frau hat mir das Septemberheft der [me] um die Ohren gehauen.“ ...

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14_4_HEINRICH_188.jpgWer kennt kollaborative Kollaboration?

Atemlos durch die Redaktion, so ist unser Chef kürzlich aufgetaucht. Allerdings ohne Helene Fischer. Die Irritation war ihm ins Gesicht geschrieben. „Was ist kollaborative Kooperation?“ Die schwierigen Worte kommen ihm nur abgehackt über die Lippen. „Ja, das steht in einer Nachricht. Das betreiben jetzt viele Aussteller der Motek ... . Habt ihr einen Kaffee?“ Ich reiche ihm die von ihm entwickelte mechatronische Kaffeespezialität. Den Cappuccino aus den mit Milchschokolade ummantelten Kaffeebohnen. ...

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Legaler Ausschank
(Quelle: R. v. Aufschnaiter)

Goldgräber auf der Wiesn

Sonderausgabe: Wiesn-Heinrich

Sie schießen wie Pilze aus dem Boden - kleine grüne Zelte, so ähnlich wie sie früher über den Baustellern der Post für die Telefonleitungen aufgestellt wurden. „Was soll denn das?“, haben sich viele Wiesnbesucher auf dem Münchner Oktoberfest gewundert.

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Spezialität des Hauses:
Der Tiger-Kaffee

„Ein Tiger-Kaffee, gefällig?“

Vor allem nach Messen und nach Fußballspielen schießen positive Bilanzen wie Pilze aus dem Boden. Die Hannover Messe war so eine Pilzmesse und die Fussball-Weltmeisterschaft in Brasilien wird ein Eldorado (eine Goldstadt) für Bilanzieros.  ...

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Sherlock Holmes entdeckt versteckte Programme.
(Foto: Karl Bichlmeier)

Mails für Harry Potter

Wo fühlt sich eine Redaktion besser untergebracht als in einem Schloss. Nirgends sonstwo! Deshalb plant mein Chef jetzt das Waldbüro der Redaktion in der Münchner Schragenhofstraße in ein Schloss umzuwandeln. Der Name steht schon fest: „The Real Hogwards“. Als Prof. Dumbledore würde er sich gut machen. Klar, Heinrich wird dann ganz geschmeidig in die Rolle des Harry P. schlüpfen. Doch wer ist Voldemort, dessen Namen ich nicht nennen darf?  ...

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Ballpoints from Outer Space –
der neue Film von Heinrich A. Wuzz.

„Ich habe da in einem mir überreichten Kuli eine verdächtige Komponente gefunden“, mit diesen Worten stürmt mein Chef in die Redaktion und hält eine seltsam geformte Patrone hoch. Sie sieht aus wie eine kleine Rakete, die vorne färbt sobald sie mit Papier unter Ausübung geringfügigen Drucks in Berührung kommt. Wir beenden den Test, denn das Ding könnte hochgehen.  ...

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Bild: Karl Bichlmeier,
www.wege-ins-netz.de 

Vom Sessel geschleudert

Warum sind Chefsessel so billig? Für schlappe 49,- Euro gibt es sie im einschlägigen Möbelhandel. Was steckt dahinter?, fragt sich Heinrich. Ist die Sitz-Position des Chefs in Gefahr? Aber die Frage nach der richtigen Sitzposition greift zu kurz. Die ganze Position steht zur Disposition.  ...

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Har(?)ware im Sack

Nicht nur Pflanzen, Tiere und Menschen leiden unter Umweltverschmutzung. Auch Laptops reagieren empfindlich. Tasten rasten nicht mehr richtig, wenn der Staub der Stadt oder feuchte, neblig herbstliche Landluft sie in ihrer Bewegungsfreiheit hemmen. ...

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Ein Faktor, der keiner ist

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Was ist hier der Formfaktor 1:1?

Redakteure und andere Kreative arbeiten im Weinberg des Zeitgeists. Wenn die Erntehelfer dann noch Weinkenner sind, stimmt das Ganze. Wehe dem, wenn sie sich nur für Sprachversteher halten. Dann kann es durchaus sein, dass sie sich unverstanden fühlen, weil sie selbst nichts davon verstehen, und es fallen Sätze wie: Wenn uns unsere Zielgruppe nicht versteht, dann ist es nicht unsere Zielgruppe.  ...

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Bild: Karl Bichlmeir, Wege-ins-Netz.de

No five today

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat pünktlich zum fünfjährigen [me]-Jubiläum einen neuen 5-Euro-Schein rausgebracht.

Er ist glatter, leichter und hat das schönere Wasser-zeichen und ein hübsches Hologramm. Mein Chef hat den Schein fünf Minuten gegen die Sonne gehalten, um das versprochene Give [me] five als Wasserzeichen zu sehen. Er hat dabei nur Europa ins Gesicht geschaut.  ... 

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Bild:

© ronnihauks-fotolia.com

Kühlschrank 4.0
So trübe war es seit Jahren nicht mehr. Der Winter war dunkel und hat nach dem ein oder anderen Frühlingsversuch immer wieder zugeschlagen. Der Frühling hat sein Losbrechmoment verpasst. Das wirkt sich auch auf unsere Redaktionsarbeit – und noch viel schlimmer – auf unser Mittagessen aus.

Das Dauergrau dieses Winters lässt viele Menschen Trübsinn blasen – so auch meinen Chef.   ...   

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Bild:

fotalia – Dagmar Richardt

Fischkrapfen zur Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance hat für den Ingenieursnachwuchs Priorität. Der Job ist kein Ponyhof ohne Hürden. Diese philosophisch tiefe erkenntnistheoretische Einsicht, ist kürzlich in unserer Redaktionskonferenz wie eine Konfettibombe eingeschlagen.

Mein Chef hat uns über die Wege zur Work-Life-Balance einen von harten Softskills geprägten Monolog zum Besten gegeben – ohne Punkt und Komma. Die Krönung war die Ankündigung eines seiner gefürchteten Editorials. Wehe dem Leser! ...  

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Bild: Red Bull Stratos/Red Bull Content Pool 

Initiative 31. November

Steckt Felix Baumgartner wirklich in diesem Anzug, und was hat das mit dem 31. November zu tun? Heinrich klärt auf.

Fragen über Fragen beschäftigen die [me]-Redaktion. Ist der Felix Baumgartner wirklich aus 39 Kilometern gesprungen? Steckte da tatsächlich ein Österreicher im Red-Bull-Anzug, der aus der
Red-Bull-Kapsel auf die Red-Bull-Erde fiel? Oder war das nur wieder so ein Möchtegern-Challenger? Und dann folgt logisch die Frage: Warum fehlt der 31. November im Kalender? 

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Der Kümmerling und die sieben Eier 

Es sind die Fragen des Alltags, die den großen Geist bewegen.

Warum bekommen mein Chef und seine Kollegen nach einer Pressekonferenz einen Kümmerling überreicht? Dass solche Konferenzen hochprozentig und äußerst gehaltvoll sind, steht außer Zweifel. Aber warum gab es ausgerechnet einen Kümmerling?   ...

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Quelle: kallejipp (Photocase), Bildbearbeitung: Karl Bichlmeir

Alles aus einer Hand

Was hat Ryanair mit Samsonite-Koffern, Reiseversicherungen und Mietwagen zu tun?

Die Lösung ist simpel: Alles aus einer Hand, ein Ansprechpartner – und ein Chaos. Mein Chef wollte eine Reise in ein Land namens „Nichtversichern“ buchen. Aber das war nicht so einfach.

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Bild: Karl Bichlmeir
Wege-ins-netz.de

Wien oder München?

Ich möchte mich jetzt von der [me]-Redaktion trennen. Meine neue Wahlheimat wird Wien – dort bewerbe ich mich als Multitalent beim Magistrat.

Der Zulagenkatalog hat mich überzeugt. Die tägliche Leistungszulage für Datenerfasser, also Redakteure, bei der Stadt beträgt täglich 4 Euro. Und die Zulage für Amtsgehilfen, die überwiegend an Bildschirm-geräten tätig sind, umfasst zur Abgeltung der damit verbundenen Erschwernisse pro Arbeitstag 3,38 Euro. Und das ist längst nicht alles.     ...

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Ökologische Fensterputzaktion in der Greentelligence-Villa von Fotomodell Naomi Campbell (Bildquelle: billiger-mietwagen.de)

Intelligenz ist grün

Wer Green Intelligence in Google eingibt, stößt gleich auf Waschmaschinen. Diese intelligenten Lebewesen vom Grünen Stern, stehen grundsätzlich auf grüner Wiese und haben mindestens einen Hochschulabschluss. Die Werbung nennt das Green Intelligence. Mein Chef spricht hier gerne von mechatronischer Nachhaltigkeit im dritten Waschgang oder kurz IT meets Persil.  

Einfacher ausgedrückt: Bauknecht weiß, was Frauen wünschen. Wer Waschmaschinen ökologisch geschickt auf der Wiese gleich neben den Kühen plaziert, führt mehr im Schilde.  ...

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Bild: Mark Petrisch Photocase

Wahl der Waffen

20 Prozent weniger Stromverbrauch bis 2020 proklamiert die Bundesregierung. Begnadete Mechatroniker wollen solange nicht warten. Jetzt mal schnell die Welt retten, darauf kommt`s an. Das Turbo-Abtauen unseres Redaktionskühlschranks beweist Methode. 

„Unsere Energiesparpotenziale sind längst nicht ausgeschöpft“, bemerkt unser Chefredakteur und ärgert sich gleich im nächsten Satz, dass niemand ihn zum Heliskiing einlädt. Er ist vehement gegen zuwenig Eis auf den Polkappen und gegen zuviel Eis im Gefrierfach des Redaktionskühlschranks.  ...

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Herr XY bringt nach einem Messebesuch ein Überraschungs-präsent in die Redaktion.

Sehr geehrter Herr XY,

wir freuen uns über ihre Zusage und bestätigen Ihnen hiermit gerne die Teilnahme am Presse-Event ... mit diesem sehr persönlichen Anschreiben ist unser Chef kürzlich durch die Redaktion gelaufen und hat wieder mal über die Terminflut gejammert. Jetzt läuft er auch bei uns unter der Typenbezeichnung "Herr XY."

Hier eine 3-Tägige Konferenz zur Förderung des deutschen IPC-Steuerungswesens, dann vier zweitägige Presse-Reanimations-Events, dann die Konferenz zum  friedlichen Engineering,  noch eine High-Techno-Tagung, dann Webinare, Oneline-Konferenzen und ein Live-Talk mit Mr. Super Wichtig.

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Bild: Karl Bichlmeier
Texte mit Voodoo formatiert

Das Leid am Anti-Rumpelstilzchen Syndrom ist groß. Kürzlich ging mein Chef zum Mindcheck zur Psychologin seines Vertrauens. Ständig vergisst er seine Passwörter und sie sollte ihm über die ultimative Eselsbrücke den Weg aus dem Land des Vergessens zeigen.    ...

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Kleider erschrecken Leute
Was ist ein Erster-Satz-Leser? Neuerdings gibt unser Chef der Redaktion kleine Spontanseminare in journalistischem Ausdruckstanz. Und dabei geht es auch um kurze Schreibbewegungen: Vorspänne sollten zum Beispiel die 30-Zeilen-Grenze in Textortschaften unterschreiten. Denn der Erster-Satz-Leser überliest die 29 folgenden Zeilen – und ignoriert auf Einladungen grundsätzlich den Dresscode.
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Bild: Karl Bichlmeir

Die Stiefel des Hermes

Jetzt erhält mein hochverehrter Chefredakteur schon Newsletter von einem Hundeerziehungsheim in Wien. Ich konnte ihm nicht weiterhelfen auf seine Frage, wer ihm diesen Newsletter denn freundlicherweise geordert hat. Ich habe ihm aber die Pressemappe des Hundeheims bestellt - heimlich. Mein Name ist Hase - Heinrich Hase.

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Germany's next Top-Connection

Worte dehnen sich, wie Marshmallows auf dem Grill. Aus dem Friseur entsteht ein mächtiger Haargott oder ein Pomade rünstiger Hairkiller: Waschen, fönen, wachsen, bitte! Pünktlich zu den Messen geht unser Chefredakteur zum Haareschneiden - mit Folgen.
Er legt Wert auf den Klassik-Frisör, einer der ganz ohne Hightech die Haare stylt. Seine Frisur sieht fast immer gleich aus, langweilig sagen die einen. Er nennt das standardisiert: "Sie ist wie meine Haare - eben keine Massenware."

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Senior, Head und Chief                                     

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                      größer
"Ein guter Name braucht auch
einen würdigen Titel ..."

Bild: Karl Bichlmeir

Ich bin Heinrich. So wie Kurt ohne Helm und ohne Gurt auskommt, habe ich bisher keine Tätigkeitstitel erworben. Das stimmt mich bisweilen traurig und stempelt mich im ewigen Benchmark zum Loser, denn täglich begrüßen mich viele Menschen mit Titeln unter großartigen Pressemitteilungen. Was ist ein Chief of Customer Operations? Ein Chefarzt der Chirurgie? Aber wieso kommt diese Meldung von einem Industrieunternehmen?

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"Der ist so klein und rast unter jeder Radarfalle durch"

Bild: Karl Bichlmeir

Renntomaten gegen Radarkontrollen

Alles wird kleiner, das Realeinkommen, die Sensoren, die Elektromotoren und die Tomaten. Mit drei Millimetern sind die induktiven Näherungsschalter die weltweit kleinsten mit vollständig integrierter Auswertelektronik, so lautet eine typische Lieblingsmeldung unseres Chefredakteurs. Als sensorisch feinfühligem Mechatroniker schmilzt ihm das Herz bei so vielen Minis. Das kann ich nur objektbezogen nachvollziehen.

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Weihnachtsfiasko mit Heinrich

Weihnachtsfeiern in der Redaktion, das ist wie Radfahren auf hoher See. Unser Chefredakteur hängt sich einen Bart um, zieht eine rote Kutte an und mimt den Nikolaus. Jeder vernünftige Mensch erkennt: „Das wird peinlich!“ Aber wir sind ja tolerant und haben noch viel Glühwein im Topf. Dann schaut er auf seinen Spickzettel und legt mit tiefer Stimme los:

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Sie funktioniert: die mechatronische Schaumabstimmung

Bild: Robert von Aufschnaiter

Maßkrug und Lederpeitsche

Wem gehört die Lederpeitsche? Ganz München rätselt, wer seine Lederpeitsche auf der Wiesn vergessen hat. Das Fundamt hat nach Ende des Oktoberfests den Fund einer herren- oder damenlose Lederpeitsche bekannt gegeben. Nach unserer eigens zur Aufklärung einberufenen Redaktionskonferenz hat unser CR den städtischen Behörden mitgeteilt, dass seine recherchestarke Redaktion für lückenlose Aufklärung sorgt und sich die Suchtrupps anleitet. Einzige Bedingung, die Stadt München stellt der me-Redaktion für die Wiesn 2011 39 Bier- und 29 Hähndl-Marken zur Verfügung – ohne Bedienungszuschlag. Historischer Hintergrund dieser Forderung ist die Erkenntnis auf unserer Redaktionskonferenz zur Wiesneröffnung: „Arbeiten wir hier auf der falschen Baustelle, oder warum hat unsere Redaktion keine Biermarken bekommen?

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„Sesam öffne Dich“

Die Physik folgt strengen Regeln, gegen die selbst Mechatronik machtlos ist. Aber die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der [me] schreckt das nicht. Im Namen von Innovation und Patent werden neue Wege gesucht.

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Was machst Du gerade?

Diese Frage widerlegt mit vier Worten die Weisheit: "Es gibt keine dummen Fragen." Die Gewissheit der Existenz der saudummen Frage entlastet den kritischen Facebook-Nutzer nicht von der Antwort. Hier hat er jetzt aus rein existenzieller Sicht die Möglichkeit der angemessenen (dummen) oder der unangemessen klugen Antwort.

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Kriminelle am Servo-Käsehobel

Datentransfer gefährdet das geistige Eigentum am intuitiv gesteuerten Käsehobel. Wie nutzen Eigentumstransfergesellschaften und die Hisbollah Facebook, Twitter und Google für ihre Zwecke? 

Die Redaktionskonferenz verläuft wie ein Oberseminar zur Thermodynamik. Gähnen und nix kapieren. Interessant sind die Nebensachen. Eine davon ist der intuitiv gesteuerte Redaktionskäsehobel – eine technische Eigenentwicklung unseres CR. Er hat wohl zuviel Freizeit, aber wir bald nicht mehr.

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 „Houston, bitte melden“

Was haben Mechatronik und Webinare gemeinsam? Führen Webinare zum Atemstillstand, und was haben sie mit dem Mond zu tun?

Vorsicht! Die Redaktion liebt Kofferworte, zu Deutsch Akronyme. Mechatronik ist eins davon. Für einige Zeilen vergesse ich jegliches mechatronisches und missionarisches Feingefühl. Ich schleuse diesen Text an der Schlussredaktion vorbei und stecke ihn einem befreundeten Drucker zu.

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Aus allen Wolken

Dem Internet und allem elektronischen Zauber zum Trotz verbraucht jeder Deutsche 260 Kilo Papier im Jahr – 6 Prozent des Gesamtumsatzes vergeigt ein Unternehmen allein durchs Drucken. In unserer Redaktionskonferenz war das ein heißes Thema, denn mein verehrter Chefredakteur schwärzt nicht nur gerne Papier, er träumt auch in Papier - und zwar in gigantischen Mengen. „Wir wollen dickere Hefte machen“, hat er getönt“: „Von mageren 60 Seiten mit 160 Gramm in der Wirtschaftkrise wollen wir mit satten 300 Gramm den Aufschwung aufs Papier bringen.“

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Alles nur gefilmt

Meetings, Foren, Messen und Konferenzen sind fast so alt wie die Menschheit. Vielleicht waren sie mangels möglicher Teilnehmer früher nicht so häufig und selbst bei bester Organisation nicht voll besetzt, und vielleicht lagen sie in der Bedürfnishierarchie nicht ganz so weit oben wie Essen, Trinken, Wärme oder Sex. Bei Videokonferenzen alles anders.

Früher lief manches Treffen noch verschämt unter dem etwas altmodisch anmutenden Begriff „Kaffeekränzchen“. Hier hat uns die moderne Organisationsentwicklung Besseres beschert: das Meeting und die Konferenz. Was würden Sie auch denken, wenn ihr gewünschter Gesprächspartner von seiner Sekretärin mit den Worten entschuldigt würde: „Herr Dr. Meier ist auf einem Kaffeekränzchen“?

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