Nahtlose Integration

 

Als Engineering-Framework, das auf höchste Effizienz und Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist, bietet das Totally Integrated Automation Portal von Siemens ab sofort die nahtlose Integration der Antriebstechnik über Sinamics Startdrive in der Version 12. Damit lassen sich die Antriebe der Sinamics-G120-Familie von einem Bildschirm aus effizient und benutzerfreundlich konfigurieren und projektieren. Die Bedienung erfolgt intuitiv über die benutzerorientierte Oberfläche mit einem hohen Anteil an grafischer Interaktion. Dies gilt auch für die Umrichter-Parametrierung, die mit Hilfe von grafischen Masken einfach gelingt. Durch die aufgabenbezogene Sortierung der Umrichter-Funktionen reduziert sich zudem die Einarbeitungszeit für den Anwender, da dieser über die Aufgabe direkt zur Funktion geführt wird. Analog zu den Simatic-Steuerungen im TIA Portal wird auch der Antrieb im Projektnavigator als Station dargestellt. Simotics-Motoren lassen sich ebenfalls einfach über Sinamics Startdrive in das Engineering-Framework integrieren. Für eine effiziente Inbetriebnahme sicherer Antriebstechnik sind darüber hinaus optimierte Safety-Funktionssichten im Startdrive integriert, so dass mit dem TIA Portal ein Engineering für standard- und sicherheitsgerichtete Programme realisiert werden kann.

Ein Tool für die Automatisierung einer Applikation

Effizientes Umrichter-Engineering im TIA Portal wird darüber hinaus durch die gleichartige Handhabung von Steuerung, Human Machine Interface (HMI) und Antrieben ermöglicht. So können Sinamics-G120-Antriebe identisch zu einer bereits vorhandenen Steuerung projektiert werden. Sowohl das Einfügen von Komponenten aus dem hinterlegten Hardware-Katalog als auch die Busanbindung gelingen einfach per Drag & Drop. Durch die Verwendung des Bibliothekskonzepts aus dem TIA Portal ist eine einheitliche Datenhaltung sowie Datenkonsistenz gegeben. Eine bereits erstellte Parametrierung lässt sich im gleichen Projekt oder in einem anderen Projekt über die Bibliothek wiederverwenden. Da ein einfacher Austausch des Leistungsteils ebenfalls per Drag & Drop möglich ist, kann das Engineering auch bei geänderten Leistungsanforderungen schnell angepasst sowie Zeit bei der Umsetzung von Folgeprojekten gespart werden. Darüber hinaus erfolgen die Kommunikationseinstellungen im Rahmen der integrierten Geräte- und Netzkonfiguration für alle Geräte einheitlich, so dass doppelte Eingaben und Konsistenzfehler vermieden werden. Sowohl das Profidrive Antriebsprofil für alle industriell relevanten Anwendungen als auch Profisafe zur fehlersicheren Kommunikation sind inklusive. Zeit und Aufwand für das Engineering lassen sich zudem über Step 7 Motion Control durch das optimale Zusammenspiel zwischen der Simatic-Steuerung S7-1500 und Sinamics-G120-Umrichtern reduzieren. Das einheitliche Applikationsengineering für Steuerung und Umrichter beinhaltet eine geführte Konfiguration und Parametrierung von Sinamics-G120-Antrieben und erlaubt einen schnellen Zugriff aus der Portal-Sicht.

Sicher und produktiv durch integrierte Systemdiagnose und Trace-Funktionalität

Mit der integrierten Systemdiagnose ermöglicht Sinamics Startdrive eine intuitive und effiziente Umrichter-Diagnose. Informationen und Statusmeldungen werden ohne Programmieraufwand automatisch angezeigt. Im Rahmen eines einheitlichen Anzeigekonzepts sind die Statusmeldungen für den Antrieb transparent im Klartext sowohl im TIA Portal als auch auf dem CPU-Display, der HMI und dem Webserver verfügbar. Detailinformationen können im Diagnose- und Online-Editor abgerufen werden. Dies unterstützt eine schnelle Fehlersuche und -behebung und trägt zu einer deutlichen Reduktion von Stillstandszeiten bei. Darüber hinaus lässt sich die Produktivität einer Applikation durch die Optimierung des Bewegungsablaufs erhöhen. Deshalb verfügt die neue Sinamics-Startdrive-Version über eine integrierte Trace-Funktionalität. Dabei sind bis zu acht Signale in jeweils zwei unabhängigen Trace-Jobs gleichzeitig möglich. Die Benutzer-führung ist identisch zum Simatic-S7-1500-Trace, wobei eine zentrale Verwaltung der Steuerungs- und Umrichter-Traces im TIA Portal erfolgt. Hier kann eine vollständige Diagnose ohne zusätzliches Tool erfolgen. Da die Bewegungsabläufe im selben Tool intuitiv aufgezeichnet und optimiert werden, reduziert sich die mechanische Beanspruchung der Maschine.

Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung des TIA Portals verfolgt Siemens das Ziel, das intelligente Engineering Framework für immer mehr Hardwarekomponenten zu öffnen sowie Zeit und Aufwand für das Engineering weiter zu reduzieren. Denn höchste Effizienz im Engineering eröffnet überall neue Perspektiven zur Steigerung der Produktivität – und damit zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit. Als effiziente und intuitive Softwarearchitektur ermöglicht das TIA Portal die Gestaltung sämtlicher Planungs- und Produktionsprozesse von einem einzigen Bildschirm entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

www.siemens.com/drives

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