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S 10 agile technik Partnerschaft macht fit für Industrie 4.0 Nur wenige Industriebranchen sind einem so hohen Kosten- und Innovationsdruck ausgesetzt wie die Werkzeugmaschinenindustrie. Nicht nur die Produktivität der Werkzeugmaschinen soll stetig steigen, sondern auch noch deren Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Bearbeitungsqualität. Einen Lösungsweg zeigt der Werkzeugmaschinenhersteller Buffalo mit dem ersten Industrie 4.0-tauglichen Bearbeitungszentrum aus Taiwan. Um die Verfügbarkeit und Lebensdauer von Werkzeugmaschinen zu optimieren, wurden bislang klassische Condition Monitoring Systeme (CMS) eingesetzt – bei Maschinenparks in der Regel als Remotesysteme. Im Vordergrund der Entwicklung dieser CMS stand eine Verlängerung der Mean Time Between Failure, also der Zeitdauer zwischen Maschinenausfällen. Diese Systeme vergleichen sensorisch den Neuzustand der Maschine mit dem aktuellen Zustand. Veränderungen und Schäden können so frühzeitig entdeckt werden. Sie liefern die Basis-Informationen für eine vorausschauende Instandhaltung. Es handelt sich jedoch um rein passive Systeme, das heißt, sie haben keinen Einfluss auf die Betriebsparameter der Maschinen. Eine Erhöhung der Produktivität zum Beispiel durch höhere Spanleistungen und die Kenntnis über deren künftige Auswirkung auf die Lebensdauer der Maschine ist mit den klassischen rein beobachtenden Systemen kaum zu erreichen. Intelligente Subsysteme für Werkzeugmaschinen Um das Ziel von mehr Spanleistung, besserer Oberflächenqualität, höherer Präzision und mehr Verfügbarkeit zu erreichen, wird die nächste Maschinengep (li.) Bearbeitungszentrum Axile G8 des taiwanesischen Herstellers Buffalo, das bevorzugt im Werkzeug- und Formenbau, in der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und in der Medizintechnik eingesetzt wird. (Bild: Schaeffler) p (re.) INA DuraSense Laufwagen in der Portalachse des 5-Achs-Bearbeitungszentrums Axile G8 (Bild: Bufallo) t Buffalo und Schaeffler verknüpfen ihr jeweiliges Domain-Know-how und ihre Technologien, um Werkzeugmaschinen Industrie 4.0- tauglich zu machen. Die daraus entwickelten Services nennt Buffalo Axile Reliability Technology, kurz ART. (Bild: Bufallo)


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