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agile technik S 17 und auf Basis der RFID-Technologie eine Lösung ausgearbeitet. Dabei werden die Daten von Leseköpfen erfasst, über eine Auswerteeinheit direkt in ein Gateway transferiert und von dort sicher in die Cloud gebracht. Doch was macht das Auslesen und den Transport der Daten so interessant? Trays, Paletten, Gussformen, überhaupt jede Art von Stückgut, lassen sich mit Funketiketten und Transpondern ausstatten. Mit Hilfe stationärer Schreib-/Leseköpfe können diese dann eindeutig identifiziert werden. Die Vorteile: Dank RFID-Technologie ist eine eindeutige Identifikation auch ohne Sichtkontakt möglich; außerdem lassen sich die Transponder auslesen und beschreiben, und es können gleichzeitig viele Transponder erfasst werden. Der F190 RFID-UHFSchreib/ Lesekopf von Pepperl+Fuchs etwa kann die Daten von 40 Transpondern gleichzeitig lesen. Dadurch lassen sich Daten rasch übermitteln, und die Durchlaufzeiten verringern sich merklich. Ein weiteres Plus: Im F190 ist eine Antenne integriert, mit deren Hilfe er zwischen linear horizontaler und vertikaler sowie zirkularer Polarisation umschalten kann. Dies erlaubt eine zuverlässige Transponder-Identifikation – selbst dann, wenn die Güter in unterschiedlichen t Der F190 RFID-UHF-Schreib-/Lesekopf von Pepperl+Fuchs in Aktion. (Bilder: Pepperl+Fuchs)  7A–330 Orientierungen, also unsortiert, vorliegen. Die ausgelesenen Daten gibt der F190 im nächsten Schritt an die Auswerteeinheit iDENTControl von Pepperl+Fuchs weiter; von dort gelangen sie ins Gateway und dann in die Cloud. So erreicht der Nutzer einen barrierefreien Datenfluss durch sämtliche Ebenen der Automatisierungspyramide. Der Benefit für Unternehmen Besonders für die Fertigungsindustrie ergeben sich ganz neue Möglichkeiten. Speziell wenn Trays, Paletten, Gussformen oder Werkstückträger mit Transpondern versehen und die Warenbewegungen über mehrere Standorte hinweg betrachtet werden. Beispiel Qualitätskontrolle: Wenn bekannt ist, dass eine Gussform nach 100 Durchläufen ausrangiert werden muss, lässt sich dies unternehmensweit und eindeutig sicherstellen. Die Information wird in einer Cloud-Anwendung hinterlegt. Nähert sich eine Gussform der Leseeinheit, wird diese Information an die Anwendung weitergegeben. Ist die Anzahl von 100 Lesungen erreicht, kann dem Werker oder der Anlage signalisiert werden, dass die Gussform auszusortieren ist. Das Unternehmen vermeidet auf diese Weise Ausschussware. Eine Demo der Technologie wird wir auf der SPS IPC Drives vorgeführt. Dort wird gezeigt wie die Daten von RFID-Lesegeräten direkt in die Cloud übertragen werden können, um Assets zu tracken und deren Zustand zu ermitteln. Auch der Prozess selbst kann effizienter gestaltet werden, weil aufwändige Umrüstzeiten an der Anlage entfallen. Jeder Transponder kann produktionsspezifische Informationen speichern, die der Lesekopf bei der Identifikation mit auslesen kann. Sprich, er weiß durch den Tag der Werkstückträger, ob Produkt A, B, C oder D hergestellt werden soll und kann diese Information an die Anlage weitergeben. Die Vorzüge werden besonders bei Unternehmen mit mehreren Produktionsstandorten deutlich. Durch die eindeutige Kennzeichnung von Produkt und Werkstückträger wissen die Verantwortlichen immer, welches Produkt und welcher Träger sich wo befinden. Die Verarbeitung und Verwendung der Daten bleiben auch nicht mehr auf den einzelnen Standort beschränkt, sondern können durch das Bündeln der Daten im Cloud-Service standortübergreifend erfasst und dargestellt werden. Das Basismodell zum Vermieten Das Modell ist für Unternehmen aller Branchen interessant. Das Besondere: Es wird Firmen als Abonnement zur Verfügung gestellt. Der Nutzer spart somit die Entwicklungskosten für die Basistechnologie. Alles, was er benötigt, um zu starten, ist ein Internetanschluss. Das Gateway ist bereits vorkonfiguriert und lässt sich rasch an die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden anpassen. Der Cloud-Service lässt sich spezifisch anpassen. Über Schnittstellen können SAP-Systeme angebunden werden, die anzeigen, wie oft und wann welches Produkt ein- und ausgeliefert wurde. Und über kundenspezifische Applikationen können sich Nutzer den Status von Gussformen visualisieren lassen. Neoception sorgt und bürgt jederzeit für die sichere Funktion des Gateways und aller Schnittstellen. Die Unternehmensdaten bleiben selbstverständlich dort, wo sie hingehören – im Besitz des Unternehmens. u www.neoception.com u www.pepperl-fuchs.de


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