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S 4 agile technik „Fit für Industrie 4.0“ Ein Automatisierer, der sich und seine Lösungsangebote rasend schnell auf die Anforderungen der Digitalisierung anpasst, ist Turck. Dazu zählt nun mal nicht nur die Hardware. Die ist zwar von Feinsten, aber zur Smart Factory gehören komplette Systemlösungen mit Software und allem, was zur Integration dazugehört. Hier einige Highlights, die zeigen, wie sich Turck strategisch und produktseitig für die Zukunft stark macht. Dass alles gut eingefädelt ist, zeigt auch das gute Geschäftsergebnis. „2017 wird für Turck das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte“, kündigte Geschäftsführer Christian Wolf auf der Jahrespressekonferenz in der Unternehmenszentrale in Mülheim an der Ruhr. „Und wir werden die 600 Millionen-Marke knacken.“ „Starke Individualisierung einer hoch flexibilisierten Produktion unter weitestgehender Integration aller Beteiligten, wie Kunden und Geschäftspartner, in die Wertschöpfungsprozesse. Das verstehen wir unter Industrie 4.0“, beschreibt Christian Wolf die Turck-Definition für die intelligente Produktion in der Smart Factory. Dazu rechnet er die flexible Fertigung bis Losgröße 1 unter den Bedingungen einer hochautomatisierten Serienproduktion. „Beispiele sind smarte Sensorlösungen sowie Produkte und Lösungen, die die Schlüsseltechnologien unterstützen, wie IO-Link, Ethernet, OPC-UA und RFID.“ „Noch mehr Systemkompetenz“ 15 Jahre Erfahrung in RFID sowie im Internet der Dinge (IoT) gehören zu den Kernkompetenzen von Turcks bisherigem RFID-Turnkey-Lösungspartner Vilant Systems. Das Unternehmen mit Sitz in Finnland ist seit kurzem Teil der Turck-Gruppe. „Zu unserem Erfolg in Umsatzzahlen und der Strategie der ganzheitlichen Systemlösung passt die mehrheitliche Übernahme von Vilant Systems“, freut sich Wolf über den Zuwachs an Systemkompetenz: „Mit dieser Transaktion verstärken wir unser t Christian Wolf, Antti Virkkunen und Ville Kauppinen (v.l.n.r.) freuen sich auf ihre enge Zusammenarbeit in der Turck-Gruppe. (Bilder: Turck) q (li.) Ethernet-Spanner gab es bislang nur für den Schaltschrank, Turcks Modul ist robust genug für den Einsatz im Feld. q (re.) Das TBEN-S-2COM bringt direkt im Feld Geräte mit seriellen Schnittstellen in Profinet-, Ethernet/IP- oder Modbus-TCP-Netze. Engagement im Software-, System- und Dienstleistungsgeschäft, das im Hinblick auf Industrie 4.0 und das Internet der Dinge von großer strategischer Bedeutung ist“. Nach Abschluss des Übergangsprozesses im Januar 2018 wird der neue Firmenname Turck Vilant Systems sein. Über Vilant Systems ist es Turck nun möglich, neben dem Hardware Geschäft auch schlüsselfertige RFID-Gesamtlösungen anzubieten. „Wer sich wie Turck traditionell mit Hardware-Produkten einen guten Namen gemacht hat, muss auch die nächsten Schritte in Richtung IoT gehen“, erklärt Christian Wolf. „Unsere Kunden benötigen nicht nur exzellente Hardwareprodukte, sondern immer mehr komplette Systemlösungen wie Software, Integration und Wartung, vor allem im RFID-Geschäft“. Mit den erfahrenen Spezialisten von Vilant wollen die Automatisierer aus Mülheim diese Anforderungen noch besser erfüllen. „Jetzt können wir unsere Kunden auf dem Weg zu Industrie 4.0 noch umfassender unterstützen“, sagt Wolf. Dass damit das komplette Vilant-Team mit rund 50 Mitarbeitern bei Turck an Bord gehen kann, ist für Wolf so etwas wie das i-Tüpfelchen des Deals. „Damit wir alte Stärken mit neuen Synergien koppeln können, bleiben die Gründungspartner Ville Kauppinen und Antti Virkkunen Aktionäre und Geschäftsführer der neuen Firma Turck Vilant Systems.“ Smart Factory mit Leben füllen Auch produktseitig gehen von Turck starke Impulse in Richtung der Lösungen aus, die eine Smart


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