Page 14

at2

S 14 agile technik die Voraussetzung für die Bearbeitung von mittleren und großen Werkstücken auf Portal und Gantrymaschinen. Die Fünf-Achs- Bearbeitung ermöglicht sehr effiziente und präzise Dreh- und Fräsprozesse in einer Aufspannung. Basis dieser Systeme sind wiederum die „CoolMotion“-Torquemotoren der Baureihen HTM, HTMX und STM. Diese Technologie sorgt für hohe Dynamik, hohes Drehmoment und kompakte Einbaumaße. sich von selbst. Florian Gehrmann, Produktmanager Motorspindeln & Schwenksysteme: „Die Köpfe und Achsen sind sehr kompakt gebaut, sodass nur wenig Platz für die Leitungen bleibt. Umso verschleißfester müssen die Leitungen dann sein – und das bei dauerhaften, kurz getakteten Bewegungen in hoher Frequenz.“ Hinzu kommt als Anforderung die Beständigkeit gegenüber Kühlschmierstoffen.  4–128/310 p Die Dreh-Schwenktische aus dem Programm der Kessler-Systemtechnik ermöglichen die hochpräzise Fünf-Achs-Bearbeitung von mittleren und großen Werkstücken in einer Aufspannung. Rechts im Bild ist eine Igus Energiekette mit „Chainflex“-Leitungen u Das geöffnete Gehäuse des Schwenkspindelkopfs gibt den Blick auf die „Chainflex“- Leitungen frei. V.l.n.r.: Igus-Verkaufsberater Oliver Seibold, Florian Gehrmann, Produktmanager Motorspindeln & Schwenksysteme bei Kessler, und Markus Kogelmann, Igus- Branchenmanager Werkzeugmaschinen Der Direktantrieb in allen Achsen ermöglicht Beschleunigungen und Genauigkeiten, die mit mechanischen Antrieben nicht erreichbar sind. Diese Motoren entwickelt und produziert Kessler mit hoher Fertigungstiefe im eigenen Hause. Die Motoren werden im eigenen Haus bewickelt und anschließend die Geometrie der Statoren individuell berechnet. Dabei nutzen die Antriebsspezialisten auf der Entwicklungsseite modernste Simulations-Tools. In der Projektierung und Produktion profitiert der Hersteller von einem intelligenten Modulsystem. Große Sorgfalt bei der Auswahl der Energiezuführung Dass Kessler große Sorgfalt bei der Auswahl der Energie- und Signalzuführung zu Werkstückachsen und Dreh-Schwenktischen walten lässt, versteht Hochwertige Leitungen als Standard Bei den außenliegenden Leitungen von Schwenktischen – zum Beispiel an den Verfahrachsen großer Portalmaschinen für Aerospace Anwendungen – kommen Energieketten von Igus zum Einsatz. Florian Gehrmann: „Zu unserem Lieferumfang gehören heute zumeist die kompletten und konfektionierten beweglichen Leitungssysteme.“ Diese Ketten bewähren sich hier auch unter ungünstigen Bedingungen – zum Beispiel wenn mit Spanflug zu rechnen ist oder wenn, was immer häufiger vorkommt, die Maschinen Composite-Werkstoffe statt Metalle bearbeiten. In diesen Fällen wirken die Fasern abrasiv, was die Lebensdauer der Igus-Ketten und -Leitungen aber nicht beeinträchtigt. Auch im nicht sichtbaren Bereich, in den Gehäusen der Spindelschwenkköpfe und Dreh-Schwenktische, sind prinzipiell Leitungen aus dem „Chainflex“-Programm von Igus verbaut. Dabei kommen unterschiedliche Typen zum Einsatz. An der kundenseitigen Schnittstelle oberhalb des Kopfes, der um ±360 Grad schwenkt, werden tordierbare CFROBOT4-Leitungen verwendet. Sie übertragen zum Beispiel die Signale für die Inkremental- und Absolutwertgeber in der Spindel. Motorleitungen kommen aus dem CF310-Programm, und für die Schutzleiter werden CFPE-Leitungen eingesetzt. Dabei werden die Leitungen häufig mit geringeren Biegeradien als angegeben eingesetzt. In diesen Fällen hat Igus die Anwendungsbedingungen geprüft und Sonderfreigaben erteilt. Seit über zehn Jahren keine Probleme Kessler verwendet seit 2003 „Chainflex“-Leitungen von Igus. In der kompletten Zeit ist es nicht vorgekommen, dass den zuständigen Konstrukteuren von Problemen oder Ausfällen berichtet wurde. Und das, obwohl die Leitungen in den Systemtechnik-Komponenten Schwerstarbeit mit intensiven, jeweils kurzen und schnellen rotativen und linearen Bewegungen verrichten und die Leitungen zudem Kühlschmierstoffen und Spänen ausgesetzt sind. Die hohe Abriebfestigkeit des TPE-Mantels gewährleistet, dass kein Verschleiß am Außenmantel auftritt, und die besondere Bündelverseilung verhindert wirksam Verformungen im Adergefüge, das letztlich zu Korkenziehern und Adernbrüchen führen würde. Aus diesem Grund setzt Kessler prinzipiell „Chainflex“-Leitungen ein – auch in nicht bewegten Anwendungen. Florian Gehrmann: „Für uns zählt einfach die Ausfallsicherheit. Kriterien müssen alle Komponenten – gerade auch die beweglichen – ausgewählt werden.“ Unter diesen Bedingungen bewährten sich die „Chainflex“-Leitungen und auch die Igus Energieketten in den Spindelschwenkköpfen und Dreh-Schwenktischen von Kessler – seit nunmehr dreizehn Jahren. u www.igus.de „Für uns zählt einfach die Ausfallsicherheit“


at2
To see the actual publication please follow the link above