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S 16 agile technik u Siemens hat im Universitätsklinikum in Frankfurt einen auf Schienen fahrbaren Computertomographen installiert. Das Gerät kann in zwei Räumen genutzt werden, sowohl im Raum für Routinescans als auch im Schockraum ckenhöhe und an den Bodenaufbau sowie die teleskopierbare Kabelsäule in mehreren Ausführungen.“ Folglich musste das präzise, in den Boden versenkte Linearführungssystem an die Bedingungen einer Baustelle mit den dort üblichen Toleranzen und Unebenheiten konstruktiv adaptiert werden. „Das finden Sie in keinem Baukasten“, ergänzt Henning Dombek. Präzise, leicht und dennoch kostengünstig Der amerikanische Hersteller von medizinischen Diagnosegeräten AAD hat für die Früherkennung der Mastitis – einer Erkrankung der Euter von Milchkühen – ein praktikables Konzept entwickelt: Die Milch- Proben werden nicht mehr in Labore verschickt, sondern das Labor kommt auf die Farm: Mit dem tragbaren On-Farm-Diagnosesystem QScout Farm Lab garantiert AAD den Landwirten die Diagnose aller vier Euter in nur drei Minuten. Vor Ort regelmäßig messen und ohne fachliche Kenntnisse Infektionen schnell entdecken, das ist die Idee des mobilen Testlabors. Hierzu setzt AAD ein optisches Verfahren ein, bei dem die Milchprobeplättchen – die sogenannten Slides – mit einem Mikroskop vollautomatisch von einem x-y-z-System abgefahren werden. Bis zu 20 dieser Slides finden im Einschub des kleinen Farm Lab Platz. Konstruktion, Entwicklung und Fertigung des angetriebenen x-y-z-Systems sollten komplett vom Systemlieferanten übernommen werden. Um die eigenen Logistik- und die Montagekosten so gering wie möglich zu halten, war die Lieferung eines plug & play-fertigen Positioniersystems Bedingung. Die Schaeffler-Ingenieure entwickelten für AAD ein kostengünstiges Gleichteilekonzept für die Kugelumlaufführungen, Laufwagen, Spindeln, Spindelmuttern, Motoren und Endpositionsschalter. Schrittmotoren und einfache Gewindespindeln reduzieren zusätzlich die Kosten. Für einen verschleißarmen und stick-slip-freien Lauf sind die Spindeln mit einem Trockenschmierstoff beschichtet. Die Spindelmuttern werden spielfrei vorgespannt, um die geforderte bidirektionale Wiederholgenauigkeit von unter 20 μm einzuhalten. Prozesse in Sondermaschinen optimieren Beim Spezialisten für Gefälledächer aus Leichtmaterial Kluth kommen Planung, Produktion und genaue Aufmaß-Konfektionierung aus einer Hand. Um die Polystyrol- Dämmplatten für den Dachbau auftragsbezogen und individuell zuzuschneiden, setzt das Unternehmen spezielle Schneid- und Konfektionieranlagen ein. Das manuelle Verstellen der Schneiddrähte wurde allerdings den hohen Anforderungen an Maßgenauigkeit und Qualität nicht mehr gerecht. Um die Schneiddrähte automatisch, schnell und präzise zu verstellen, werden zwei Linearmodule vom Typ MKUVE20-B-ZR eingesetzt. Sie stellen die einzelnen Schneiddrähte über die Steuerung wahlweise absolut parallel oder bei Bedarf auch schräg für Keilformen ein. Mit Hilfe von Greifern, die am Laufwagen montiert sind, lassen sich die einzelnen Drähte verstellen, so dass die Schneidanlagen ohne Unterbrechung die Blöcke in kundenspezifische Dachelemente auftrennen können. Die automatisierte Drahtverstellung mit den INA-Linearmodulen schließt nun Fehlerquellen nahezu komplett aus, ersetzt die manuelle Verstellung und damit den „Engpass“ in der Fertigung. Der Ausstoß an montagefertigen Dachelementen konnte verdoppelt werden. Baukasten allein genügt nicht Ein Baukastensystem allein ist jedoch kein Garant, um solche Linearsysteme, die die Produktivität von Maschine und Anlagen tatsächlich steigern, umzusetzen. Die strategischen, logistischen und prozesstechnischen Ziele der Kunden sind oft nur mit einem Leistungsspektrum realisierbar, das über den Baukasten hinaus alle Aufgaben bis zur anschlussfertigen Lösung umfasst: Projektierung, Auslegung, Gesamt- und Detailkonstruktion, Vor- und Endmontage, Verkabelung, Steuerung und Programmierung sowie ggf. die Inbetriebnahme vor Ort. Die Aufteilung von Maschinen bzw. Anlagen in die Kernkompetenz des Maschinenherstellers und in ein funktionsfertiges Linearsystem entlastet den Maschinenhersteller ganz wesentlich von der Handhabung, Vormontage und Einstellung der Linearsystem-Komponenten, vermeidet unnötige Warenein- und –ausgänge und reduziert insgesamt die Herstellungszeit und -kosten. Von dieser Option machen immer mehr Schaeffler-Kunden in der Lineartechnik Gebrauch. u www.ina.com q Sehr präzise, leicht und dennoch kostengünstig: Konstruktion, Entwicklung und Fertigung wird komplett vom Systemlieferanten übernommen


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