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Hannover Messe 23 p Virtuell agieren mit Unterstützung eines Roboters können Besucher am Lenze-Stand mit der VR-Brille in einer Fördertechnik-Anwendung. Lenze nutzt virtuelle Realität vermehrt als effektives Werkzeug im Engineering und Training. (Bilder: Lenze SE) ten möglichst umfassend wissen, was mit der eingesetzten Hardware alles möglich ist, lässt sich die virtuelle Realität bereits vor der Planungs- und Entwicklungsphase nutzen – und zwar im Training. Wie gesagt: Mit der VR-Brille sind komplexe Anwendungen sehr gut darstellbar. Entsprechend einfach und anschaulich lässt sich das realitätsgetreue Lernumfeld erleben. Der Stoff ist im Vergleich zu konventionellen Lernmethoden und Darstellungsformen intensiver Welche Anwendungen und Beispiele zeigen Sie den Besuchern an Ihrem Stand auf der Hannover Messe? Wir zeigen, was Lernen in der VR bedeutet. Die Besucher an unserem Messestand können sich aktiv in der simulierten Realität zu bewegen. Besucher bekommen die Gelegenheit, mit der VR-Brille in einer Fördertechnikanwendung mit Unterstützung eines Roboters virtuell zu agieren. Als Anwender in der Produktion können sie im Fabrikumfeld Übungen durchführen und dabei nachempfinden, wie einzelne Arbeitsschritte im realen Maschinenumfeld ablaufen oder wie ein Produkt aufgebaut ist. Dabei spielt es keine Rolle, wo der Lerner sich gerade tatsächlich befindet und wie viel Uhr es ist, denn die VR ist (zukünftig) jederzeit und an jedem Ort zugänglich und unabhängig von einer realen Maschine oder einem Produkt. Die Fragen stellte Peter Schäfer. u www.lenze.de  14–H22 ... Intelligence in motion Auf diese Weise lassen sich Programmierungen frei von Risiken testen und optimieren. Lenze sieht hier auch einen deutlichen Gewinn an Sicherheit – sowohl aus Sicht des Projektes in Gestalt eines störungsfreien Betriebs als auch für den späteren Schutz der Menschen vor möglichen Fehlfunktionen. Indem Konstrukteure oder Softwareentwickler bei ihrer Arbeit durch die virtuelle Brille schauen, lässt sich eindrucksvoll – eben hautnah – erleben, ob Safety-Funktionen in der Realität wirklich greifen und wie Mindestabstände bei verschiedenen Maschinengeschwindigkeiten wirken. Wie nahe führen digitale Zwillinge den Anwender an eine nach Industrie 4.0 organisierte Produktion heran? Viele unserer Kunden konzipieren ihre Maschine als mechatronische Systeme, die sie virtuell planen, testen und anschließend validieren. Maschinen und neue Ideen können so im Vorfeld geprüft und weiterentwickelt werden. Selbst der Materialtransport bzw. der Bearbeitungsprozess kann dargestellt und optimiert werden. Für Industrie 4.0 sind zum Beispiel Themen wie Losgröße 1 ein wichtiges Ziel; hier helfen die virtuellen Maschinen neue und einfache Umrüstvorgänge zu entwickeln. Für die Validierung von IIoT Applikationen können Datenkonzepte frühmöglich entwickelt und direkt in der Cloud getestet und verifizieren werden. Ab welcher Entwicklungsphase eines Projekts nutzen Sie die virtuelle Realität? Damit alle an einem Projekt Beteilig- und leichter erlernbar. Hannover Messe · 24. – 28.04.2017 · Halle 14 · Stand 35 Schrittmotoren und Linearaktuatoren und Steuerungen (teilweise integriert)  14–H22 DC-Motoren (mechanisch und elektronisch kommutiert) AC-Kleinmotoren und Getriebe www.kocomotion.de


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