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Antriebstechnik + Mechatronik 21 zum leeren Raum wird durch die magnetische Permeabilität (magnetische Leitfähigkeit) beschrieben. Ferromagneten weisen sehr hohe Permeabilitätszahlen auf, von μr > 300 bis zu 300 000. Ein Rotor besteht grundsätzlich aus der Rotorwelle und dem Blechpaket. Im Querschnitt hat er die Form eines Vielecks mit geraden Außenflächen, auf die die Magnete aufgeklebt und später magnetisiert werden. Rotorbestückung Wie die meisten industriellen Prozesse erfolgt auch die Montage flächenbehandlung am Rotor entlang. Eventuell anhaftende Öl- oder Schmutzschichten entfernt er schonend und umweltfreundlich – nur durch gebündeltes Licht. Der Laser ermöglicht eine genaue und homogene Bearbeitung mit hoher Produktivität. Kleberauftrag Im nächsten Schritt positioniert ein Zweiachs-Linearhandling die Klebedüse am senkrecht gehaltenen Rotor. Das Blechpaket hat einen vieleckigen Querschnitt, an dessen Außenflächen der Kleber als glatte Kleberaupe aufgetragen wird. Um Lufteinschlüsse sicher auszuschließen, wird diese Raupe fortlaufend durch einen Scanner in Blistern zur Anlage geführt. Ein Portal saugt die Magnete an und legt sie aneinandergereiht Je nach Länge und Umfang der Rotoren erfasst ein Greifer von oben die benötigte Anzahl Magnete, dreht sie um 90 Grad und drückt sie mit einem definierten Anpressdruck sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht magvon Safety@work! Einfache Sicherheitstechnik für mehr Effizienz › Sicherheitstechnik mit AS-i Safety at Work: nur ein Kabel für Daten und Energie – einfach, flexibel, system- und herstellerunabhängig, bewährt › SPS-Anschluss über alle gängigen Feldbusse, alle Diagnosedaten in der Steuerung, Safety- und Standard-Signale gemischt › Safety Gateways für den Einsatz als Safety Slave (in Kombination mit einer sicheren Steuerung) und als Safety Master (zur sicheren Steuerung von Antrieben ohne zusätzliche Safety SPS) › Safe Link über Ethernet: die einfachste Art, viele Signale sicher zu koppeln › Universell erweiterbar mit Safety E/A Modulen + Standard E/A Modulen in IP20 oder IP67 sowie einer Vielzahl von weiteren Modulen für unter- schiedlichste Anwendungen Mehr Infos zur Sicherheit Ihrer Anwendung unter: www.bihl-wiedemann.de überwacht. Die Magnete aus Seltenen Erden werden ® auf ein kleines Förderband. auf den Kleber. Rotor und Magnete Halle 7, Stand 200 Halle 7, Stand 109 28. – 30.11.2017 Synchronmotoren heutzutage weitgehend automatisch. Ein zentraler Prozessschritt ist das Aufkleben/Montieren der Permanentmagnete auf den Rotor. Bei dieser Technologie arbeitet SEW-Eurodrive schon seit längerem mit dem Automatisierungsspezialisten IEF-Werner aus Furtwangen zusammen. Bereits in der Vergangenheit hatte das Unternehmen aus dem mittleren Schwarzwald Bestückungsanlagen für den Antriebsspezialisten aus Bruchsal gebaut. Die aktuelle Rotorbestückungsanlage wurde mit neuester Antriebs und Automatisierungstechnik von SEW gebaut – mit dem Automatisierungsbaukasten MOVI-C. Die neue Anlage kommt am SEW-Standort Graben Neudorf zum Einsatz. Kernstück der Maschine ist ein Rundschalttisch mit vier Positionen, die jeweils um 90 Grad versetzt sind. An der ersten Position wird der Rotor in eine bewegliche Aufnahme mit zwei Dornen eingespannt. Er steht unten auf dem Wellenbund und wird oben, am Wellenspiegel, gehalten. Das Einspannen kann per Hand erfolgen oder mit Hilfe eines Handling-Roboters. Die Anlage lässt sich nahtlos in Industrie 4.0-Produktionsprozesse integrieren. Laserreinigen und Ausrichten Im anschließenden Takt wird der Rotor gereinigt. Dazu verfährt ein Plasma-Laser zur Ober


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