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28 SPS IPC Drives Switches mit Ausfallsicherung Switches sind die Schaltzentralen in Ethernet-Netzwerken. Sie sollen möglichst ausfallsicher sein und komplette Diagnose-Werkzeuge an Bord haben. Die neuen Etherline Access Switches von Lapp passen in dieses Raster. Wer über Netzwerke zur Datenkommunikation nachdenkt, kommt an Ethernet nicht vorbei. In Büros ist das schon seit Jahrzehnten so, doch auch in der Industrie werden Ethernet-Netzwerke immer beliebter. Zum einen hoffen die Betriebe auf Synergien mit den Netzwerken in den Büros für eine optimale Durchgängigkeit der Automatisierungspyramide. Das ist notwendig, damit Fabriken intelligenter und fit für Industrie 4.0 werden. Ein weiteres Plus der Datenübertragung via Ethernet ist, dass diese sehr robust ist, es gibt ausgereifte Mechanismen für Überwachung, Diagnose und Redundanz der Netzwerke. Für die Betriebe ist das wichtig, denn Ausfälle im Datenverkehr können zu Stillstand und hohen Schäden führen. Eine zentrale Rolle spielen die Switches – die Kommunikationsknoten in Ethernet-Netzwerken. Sie sollten über eine intuitive webbasierte Konfigurationsoberfläche Statistikzähler, E-Mail-Alarme und weitere Einstellungen der Geräte etwa der Ports zur Verfügung stellen. Ein wichtiger Standard ist das Simple Network Management Protocol (SNMP), das mittels Netzwerk-Management-Software einen zentralen Blick auf die vielen verteilten Geräte liefert. SNMP wurde bereits in den 1980er Jahren eingeführt und von der Netzwerkindustrie schnell akzeptiert. Er legt die Basis, in Netzen mit unterschiedlichsten Geräten von verschiedenen Herstellern eine einheitliche Schnittstelle zur Diagnose und Projektierung dieser Geräte zu schaffen. Durch immer größer werdende Netzwerke in der Industrie wächst auch dort die Bedeutung von SNMP, um weiterhin den Überblick zu behalten. Ein weiteres Gütekriterium eines Switches ist die Redundanz. Standard-Redundanzverfahren wie STP (Spanning Tree Protocol) oder RSTP (Rapid STP) sind für den Einsatz in der Industrie häufig zu langsam, denn sie benötigen für die Rekonfiguration bis zu fünf Sekunden. Für zeitkritische Prozesse in der Industrie ist das zu langsam. Die besten Switches schaffen Rekonfigurationszeiten von unter 20 Millisekunden und das bei bis zu 250 aktiven Komponenten im Netzwerk. Die Switches werden dabei in einem Ring angeordnet, so dass bei Ausfall eines Kommunikationspfads immer ein alternativer Pfad über eine redundante Leitung zur Verfügung steht. Bei dieser schnellen Wiederherstellung der Kommunikationsverbindung bemerken Steuerungen die Unterbrechung nicht. Dadurch läuft der Produktionsprozess weiter, ein manueller, zeitaufwändiger Neustart durch Wartungspersonal ist nicht erforderlich. Alle Werkzeuge an Bord Alle diese wichtigen Eigenschaften sowie Konfigurations- und Diagnosetools gehören zur selbstverständlichen Ausstattung der Managed Switches aus dem Hause Lapp. Sie erlauben die einheitliche Diagnose unterschiedlicher Netzwerkteilnehmer mittels SNMP, außerdem beherrschen sie Port-Mirroring. Die Anwender erkennen schnell die Ursachen von Netzwerkausfällen wie Leitungsbeschädigungen oder Fehler bei der Autonegotiation. Die Geräte haben einen Relais-Ausgang, über den der Anwender mittels Web-Oberfläche Warnmeldungen definieren kann. Zur Einrichtung gibt es einen webbasierten Konfigurator. Lapp nennt seine Switches Etherline Access. Lapp hat sie ins Programm genommen, weil nur die Kombination aus industriespezifischem Switch und industriellen Leitungen auch höchste Leistungen bei der Übertragungsqualität und Ausfallsicherheit gewährleistet. Den Kunden bleibt es erspart, die einzelnen Komponenten von verschiedenen Lieferanten zusammenzukaufen; sie erhalten Switches, „50°C am Arbeitsplatz. Im Winter! Hält das ein Schaltschrank aus?“


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