Hänchen aktualisiert Strategie

Bild: Herbert Hänchen GmbH & Co. KG

“Die jährliche Aktualisierung unserer Strategie führte dieses Jahr wegen Corona zu weiter reichenden Weichenstellungen für die Zukunft.” Das berichtet Tanja Hänchen (im Bild), Sprecherin der Geschäftsführung der Herbert Hänchen GmbH & Co. KG. “Das einzige Produkt, für das wir trotz jahrelangem Engagement keine eigenständige Zukunft als Unternehmensbereich mehr sehen, ist unser selbst entwickelter Verbundwerkstoff H-CFK. Die anderen, erfolgreichen Zukunftsthemen der letzten Jahre werden wir verstärkt fortführen”, so die Unternehmerin. “Dies gilt insbesondere für das Antriebssystem Ratio-Drive und den Maschinenbau.”
Hänchen hat in den letzten Jahren mehrere Produktbereiche gezielt ausgebaut: Das Dichtungssystem Servoseal hat die Dichtungstechnik revolutioniert. Ohne die Entwicklung von H-CFK und die damit verbundene Carbon-Kompetenz wäre diese Entwicklung des schwäbischen Hydraulik-Herstellers nicht möglich gewesen. Auch maßgeschneiderte Ratio-Drive-Antriebslösungen sind für das Wachstum von Hänchen entscheidend. Die Kompetenz für die Klemmeinheit Ratio-Clamp wird auf zusätzliche Bereiche ausgedehnt. Und Aufträge unter anderem für Dichtungsprüfstände eröffnen zusätzliche Möglichkeiten als Maschinenbauer. Die hochwertigen Hydraulikzylinder und andere Produkte der Fluidtechnik sind weiterhin Schwerpunkte der Produktion.
Einen großen Teil des Engagements der vergangenen Jahre kann Hänchen erfolgreich in die Zukunft führen. Dabei gelten zwar durch Corona und die schon länger schwierige Situation der Automobilindustrie dieselben Rahmenbedingungen wie in der ganzen Branche. Doch Hänchen war noch nie nur auf eine Branche fixiert. Deshalb richtet Tanja Hänchen den Blick nach vorne: “Wir bauen weiter auf unsere Kernkompetenzen und investieren insbesondere in Hydraulikzylinder, Klemmungen und Komplettlösungen bis hin zu kompletten Prüfständen. Den Bereich Ratio-Drive haben wir dieses Jahr personell sogar aufgestockt. Und die umfassende Kompetenz im Umgang mit Verbundwerkstoffen kann auch für künftige Innovationen ein wichtiger Baustein sein.”

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