Studenten digitalisieren das Logbuch einer Verpackungsmaschine

Bild: Syntegon Technology GmbH

Im Rahmen des ersten Packaging Valley Makeathons am 25. und 26. Juni besuchen 15 Studenten der Universität Aalen die Unternehmenszentrale von Syntegon in Waiblingen und beschäftigen sich mit Fragen der Digitalisierung im Verpackungsmaschinenbau. Gemeinsam mit Experten des Unternehmens und weiterer Partner wie dem Software-Experten Actimage entwickeln die Teilnehmer Lösungen für konkrete Zukunftsfragen der Branche.

Der Packaging Valley Makethon ist eine Initiative der beiden Verpackungscluster Packaging Valley Germany und Packaging Excellence Region Stuttgart (PEC), die jüngst beschlossen haben, zu einem Verband mit dem Namen Packaging Valley Deutschland zu verschmelzen. An fünf Orten, darunter Unternehmenssitze und Universitäten, treffen sich Studenten, Fachkräfte aus Unternehmen und Technikbegeisterte, um gemeinsam an Lösungen für Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Verpackungsmaschinenbau zu tüfteln. Über digitale Plattformen sind alle Beteiligte miteinander vernetzt und präsentieren am Ende ihre Ideen und Entwicklungen. Beteiligt sind Unternehmen aus dem Verpackungsmaschinenbau und dem Bereich Automatisierung sowie Technologiepartner und Hochschulen.

Bei dem Prozesstechnik- und Verpackungsexperten Syntegon in Waiblingen geht es um die konkrete Frage, wie sich das Logbuch einer Verpackungsmaschine digitalisieren lässt. In das Logbuch einer Maschine werden heute entweder handschriftlich oder per Texteingabe über eine Tastatur Information eingetragen. Hierzu zählen mögliche Abweichungen bei der Maschinenfunktion oder nötige Eingriffe zur Fehlerbehebung. Zukünftig sollen diese Einträge digitalisiert werden. Die Informationen könnten zudem mit Daten von Sensoren synchronisiert werden, die das Maschinenumfeld überwachen.

Dr. Johannes Rauschnabel, selbst Mitglied im Vorstand des PEC und Leiter der Vorentwicklung bei Syntegon ist Mitinitiator der Veranstaltung und freut sich über das Interesse: „Wir haben zahlreiche Anmeldungen erhalten und konnten nicht alle Interessenten teilnehmen lassen. Abgeleitet von unserer Mission ‚Prozess- und Verpackungstechnik für ein besseres Leben‘ war es uns wichtig, gerade jetzt ein Angebot zu machen. Wir möchten zeigen, welche Bedeutung Digitalisierung und der Verpackungsmaschinenbau in der Corona-Krise und in der Zukunft haben.“

Die Corona-Krise treibt Zukunftstrends an

Im Rahmen des gesamten Packaging Valley Makeathons steht die Frage im Mittelpunkt, welche Weiterentwicklungspotenziale sich der Branche im Bereich von Digitalisierung und Mechatronik bieten, welche Konsequenzen sich aus der Corona-Krise diesbezüglich ableiten lassen und wie nachhaltige Verpackungstechnik durch die Digitalisierung und Mechatronik vorangebracht werden kann. Daraus ergeben sich die verschiedenen Aufgabenstellungen, für die im Rahmen der Veranstaltung an den verschiedenen Austragungsorten Lösungen gesucht werden.

Syntegon geht entsprechend seines Fokus auf intelligente und nachhaltige Technologien in der Praxis bereits neue Wege, um der gesteigerten Produktion seiner Kunden in der Pharma- und Nahrungsmittelindustrie im Zuge der Corona-Krise gerecht zu werden: Schlüsseltermine von Kundenprojekten, wie Modellpräsentationen und Werksabnahmen, führt der Spezialist für Prozess- und Verpackungstechnik auf virtuellem Wege durch. Auch Kundendienste werden mittels digitalem Service absolviert. Von diesen Erfahrungen können die Teilnehmer des Packaging Valley Makeathon bei Syntegon lernen und selbst ganz eigene Ansätze entwickeln.

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