Codesys mit modularem Konzept
Die Automatisierungsbranche zeigt sich auch softwareseitig robust gegenüber den Erschütterungen der Corona-Pandemie. Mit einer neuen Softwareversion soll die Entwicklungsumgebung Codesys mehr Flexibilität bieten.
Bild: Codesys GmbH

Das Unternehmen Codesys hat mit dem Portfolio rund um seine herstellerunabhängige IEC61131-3-Automatisierungssoftware in 2020 einen Umsatz von 24,9 Millionen Euro erwirtschaftet. „Zwar gab es im Sommer 2020 eine Auftragsdelle, aber ab Oktober konnten wir das bis zum Jahresende wieder vollständig aufholen“, erklärte Manfred Werner, einer der Firmengründer, anlässlich einer Pressekonferenz Mitte Oktober. „Und wenn sich 2021 so weiterentwickelt wie bisher, dann peilen wir für dieses Jahr die 30 Millionen an.“ Das liegt auch am seit neun Jahren verfügbaren Online-Store, über den sich vor allem Nutzer von offenen Plattformen wie Raspberry Pi, ARM oder IPCs bedienen.

Diesem Online-Store könnte zukünftig eine noch größere Bedeutung zukommen. Denn mit dem Service Pack 17 der Version 3.5 wird eine stärkere Modularisierung des Development Systems eingeführt. Das ist zwar bereits seit 2005 modular aufgebaut, aufgrund von Abhängigkeiten zwischen den Modulen war das bislang aber für Anwender nicht nutzbar. „Jetzt haben wir auch die Möglichkeit, Module nachzuinstallieren oder einzelne Module separat upzudaten, ohne das Gesamtsystem neu validieren zu müssen“, erklärt Mitgründer Dieter Hess die Vorteile der neuen Version.

(wok) www.codesys.com

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