ERP-Systeme als wichtige Datenquelle für den CO2-Fußabdruck

Digitalisierung und Klimawandel stellen die Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau vor eine doppelte Herausforderung. Zum einen sehen sich Unternehmen damit konfrontiert, die eigenen Produkte immer digitaler zu gestalten. Zum anderen müssen Unternehmen ab einer Größe von 250 Mitarbeitern zusätzliche Anstrengungen zur CO2-Reduktion und für den Umweltschutz unternehmen. Denn ab dem Jahr 2024 sind aufgrund einer EU-Vorgabe Nachhaltigkeitsberichte zu veröffentlichen. Der Arbeitskreis ERP des VDMA Software und Digitalisierung stellte beide Herausforderungen in den Mittelpunkt seiner konstituierenden Sitzung. Es zeigte sich, dass die Treibhausgas-Emissionen digitaler Technologien wie ERP-Systeme nicht unerheblich sind. Auf der anderen Seite sind ERP-Systeme die wichtigsten Datenquellen, um den CO2-Fußabdruck von Unternehmen transparent zu machen und ihn kontinuierlich zu senken. Der Arbeitskreis ERP des VDMA will weiterhin dazu beitragen, dass ERP-Systeme für die effiziente Reduzierung von CO2-Emissionen in Unternehmen genutzt werden können. www.vdma.org

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