
Ungeplante Ausfälle, hohe Instandhaltungskosten und sinkende Anlagenverfügbarkeit stellen viele Unternehmen vor große Herausforderungen. Klassische Condition-Monitoring-Systeme erkennen Schäden häufig erst dann, wenn deren Entstehung bereits begonnen hat. Doch wäre es nicht sinnvoller, die Ursachen eines Schadens frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern?
Diesen Ansatz verfolgt HCP Sense. Mit einer Technologie zur Echtzeitüberwachung tribologischer Kontakte wird der Schmierungszustand direkt an der Reibstelle erfasst. Dadurch können kritische Veränderungen wie Mangelschmierung, Schmierstoffalterung, Verschmutzungen, Wassereinträge oder beginnende Schadensprozesse erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden, ehe es zu einem Schaden kommt.
Da ein Großteil der Lagerausfälle auf Probleme in der Schmierung zurückzuführen ist, eröffnet diese Technologie neue Möglichkeiten, Ausfälle zu vermeiden, Wartungsmaßnahmen gezielter zu planen und die Lebensdauer von Komponenten zu erhöhen. Unternehmen können von geringeren Kosten, höherer Anlagenverfügbarkeit, verbesserter Prozesssicherheit und einer angepassten Instandhaltungsstrategie profitieren.
Darüber hinaus bietet die kontinuierliche Beobachtung tribologischer Vorgänge wertvolle Erkenntnisse für Forschung, Entwicklung und Qualitätssicherung. Prüfstände können effizienter genutzt, Modelle besser validiert und kritische Einflussgrößen präziser analysiert werden.
In dem Webinar am 9. September von 16 bis 17 Uhr wird erläutert, wie moderne Sensorik den Schritt von der Schadensdiagnose zur Schadensvermeidung ermöglicht und welche Potenziale sich daraus für Produktion, Instandhaltung, Entwicklung und Forschung ergeben. Referent ist Dr.-Ing. Christoph Wincierz.


















