‚Ceramic Additive Manufacturing‘ jetzt auch in Europa

Kyocera CAM Drucktechnologie 1
Bild: Kyocera Europe GmbH

Kyocera bietet die Produktionstechnik ‚Ceramic Additive Manufacturing‘ jetzt auch Kunden in Europa an. Das Verfahren ermöglicht die Herstellung komplexer Geometrien und fast beliebiger kundenspezifischer Formen. Zudem lassen sich Prototypen schnell erstellen, sodass die Produktion anschließend in kurzer Zeit auf Tausende Stück pro Woche hochgefahren werden kann.

Das Verfahren nutzt die Ausgangsmaterialien Aluminiumoxid und Zirkonoxid. Per 3D-Drucktechnik produzierte Produkte und Komponenten verfügen über dieselben Materialeigenschaften wie Produkte, die mit traditionelleren Verfahren wie Spritzguss oder isostatischem Pressen hergestellt werden. Im Vergleich zu ihnen bietet CAM jedoch den Vorteil, auch komplexe Geometrien und fast beliebige kundenspezifische Formen realisieren zu können.

Aluminiumoxid ist ein vielseitiges keramisches Material mit hoher Festigkeit, Steifigkeit und Verschleißbeständigkeit. Zirkonoxid weist eine hohe mechanische Festigkeit, Bruchzähigkeit und Verschleißbeständigkeit auf. Beide Materialien sind daher eine gute Wahl für Anwendungen, bei denen Langlebigkeit im Fokus steht. Ceramic Additive Manufacturing ermöglicht geringe Toleranzen, enge Kanäle, zusammengesetzte Formen und vieles mehr.

Prototypen lassen sich mit einer Vorlaufzeit von ca. zwei Wochen herstellen. Der anschließende Übergang zur Großserienproduktion von bis zu Tausenden Stück pro Tag ist in kurzer Zeit möglich. Dabei fallen im Gegensatz zu anderen Produktionsverfahren keine Kosten und kein Zeitaufwand für die Herstellung von Spezialwerkzeugen an. Designmodifikationen lassen sich in Echtzeit durch Änderungen am 3D-CAD-Modell vornehmen.