Virtual Reality optimiert Montagelinien

Mit der dritten Generation seiner Servo-Getriebemotoren hat Stöber sehr performante, kompakte und präzise Antriebslösungen entwickelt. Die neue Generation an Planetengetrieben überzeugt vor allem durch die enorme Varianz. So lassen sich die Getriebe nicht nur mit unterschiedlichen Stöber Motoren im Direktanbau kombinieren, sondern über eine Schnittstellentechnologie auch mit sämtlichen Third-Party-Motoren in jeder Baugröße.

Bei der Entwicklung der neuen Antriebe stellten sich die STÖBER Konstrukteure unterschiedlich-sten Herausforderungen: Im Vergleich zur Vorgängerversion beispielsweise sollte die Performance verbessert werden und die Komponenten deutlich kompakter bauen – bei gleichbleibenden Kosten. Ein Spagat, den Stöber vor allem durch neue Fertigungstechnologien und optimierte Montagelinien meisterte. „Gerade die Arbeits- und Montageplanung, nicht zu vergessen die Optimierung der Ergonomie an jedem unserer Arbeitsplätze, ist eine der wichtigsten, leider aber auch eine der zeitintensivsten Aufgaben“, sagt Marc Schneider, Teamleiter in der Getriebemontage bei Stöber. „Statt physische Prototypen auf Basis unserer CAD- oder Excel-Daten zu bauen und diese immer wieder zu modifizieren, setzten wir im Vorfeld auf Virtual Reality für die Auslegung und Optimierung der Montagelinien.“ Mit dem VR-Tool des Karlsruher Start-ups R3DT, für das sich STÖBER entschieden hat, können ganze Anlagen bereits in der Konzeptionsphase simuliert und mittels einer VR-Brille auch eins-zu-eins erlebt werden. Ein einfaches Prinzip mit großer Wirkung: 3D-CAD-Daten von Arbeitsplätzen beispielsweise werden neben weiteren relevanten Kennzahlen in die VR-Software importiert und aufbereitet. So stehen diese auf Knopfdruck als virtuelle Prototypen bereit.

www.stoeber.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Bild: Regent
Bild: Regent
Energiesparend übers Wasser

Energiesparend übers Wasser

Der Seaglider ist ein lokal emissionsfreies Hochgeschwindigkeitsfahrzeug, das ausschließlich auf dem Wasser verkehrt und den Zeit- und Kostenaufwand für den Transport von Menschen und Gütern zwischen Küstenstädten reduzieren kann. Über das Siemens-Xcelerator-Portfolio an Cloud-basierter Software und Services wird das Projekt nun unterstützt.

Bild: igus GmbH
Bild: igus GmbH
Direkt am Herzschlag

Direkt am Herzschlag

Ergometer sind nicht nur in Fitnessstudios oder als Heimtrainer bei Sporttreibenden beliebt, sondern kommen im Bereich der Medizintechnik zur
Diagnose von Herzerkrankungen zum Einsatz. Einer ihrer führenden Hersteller ist die Firma Ergoline. Sie setzt in ihrem Kipp-Liege-Ergometer auf hochverschleißfeste und schmiermittelfreie Iglidur-Kunststoffgleitlager in einer Sonderabmessung. Damit das Unternehmen schnell die Produktion seiner neuen Serie beginnen konnte, nutzte es den FastLine-Spritzguss-Service von Igus. Innerhalb von vier Tagen waren die ersten Gleitlager beim Kunden.

Bild: Hiwin GmbH
Bild: Hiwin GmbH
Das smarte Multitalent

Das smarte Multitalent

In Zeiten von Digitalisierung und Industrie 4.0 ist ein zuverlässiger und innovativer Warenfluss innerhalb der
Produktion der Schlüssel zum Erfolg. Fahrerlose Transportsysteme (FTS) gewinnen in der Intralogistik hierbei immer mehr an Bedeutung und lassen sich gut an das Gesamtautomatisierungskonzept einer Fabrik anbinden.