SMW Autoblok hat mit der MOtact-Reihe vier mechatronische Zwei-Finger-Parallelgreifer für die EoAT-Automation entwickelt, bei denen Greifkraft und Position unabhängig voneinander steuerbar sind. Im Vergleich zu pneumatischen Greifern bieten sie mehr Prozesskontrolle, höhere Energieeffizienz (Energiebedarf nur bei Bewegung) und flexible Anpassbarkeit sowie gängige Schnittstellen zur Integration.
Die vier Baureihen decken unterschiedliche Last- und Einsatzbereiche ab: MXS für Kleinteile und Cobots (kompakt, IO-Link/Digital-IO), MXM als Universalgreifer für mittelgroße Werkstücke (IP64, hohe Kräfte, IO-Link/Digital-IO), MXU als flacher Universallanghubgreifer für Cobots (IP54, großer Hub, IO-Link/RS485) und MXL für schwere Werkstücke (sehr hohe Kräfte, großer Hub, IP67, Profinet/Ethernet-IP).
Kernmerkmal aller Greifer ist ein absolutes Wegmesssystem: Positionierung mit 0,02 mm Wiederholgenauigkeit ohne Referenzfahrt, was schnelle Abläufe bei hoher Teilevielfalt ermöglicht. Ein Sicherheitskonzept hält bei Energieausfall Kraft und Position (Selbsthemmung, Federpaket, ggf. Motorbremse) und erlaubt nach Wiederanlauf das nahtlose Fortsetzen ohne Neustart-Referenzierung.
Für rotierende Greifereinheiten bietet SMW induktive, kontaktlose Koppelsysteme für Energie- und Signalübertragung, die endlose Rotation ohne Kabel oder Schleifringe ermöglichen und wartungsarm sind. Als nächster Schritt dient eine KI-fähige Mikroprozessor-Infrastruktur in den Greifern, etwa für Condition Monitoring und automatische Optimierung von Greifkraft und Position.
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Das induktive Koppelsystem erlaubt eine endlose Rotation der Greifer in beide Richtungen und ist wartungsarm. SMW bietet die Koppelsysteme in verschiedenen Bauformen an: Die scheibenförmige F-Reihe ist für Cobot-Anwendungen konzipiert und eignet sich zur Verbindung von Motiact-Greifern mit Roboterarmen. Zylindrische und kubische Varianten kommen u.a. in Werkzeugmaschinen und Wechselapplikationen zum Einsatz, wo sie mobile und stationäre Einheiten kontaktlos verbinden.
Der Einsatz eines induktiven Koppelsystems ermöglicht eine endlose Rotation der Greifer in beide Richtungen und sorgt vor allem im EOAT für mehr Bewegungsfreiheit. – Bild: SMW-Autoblok Spannsysteme GmbH
KI-fähige Infrastruktur als nächster Entwicklungsschritt
Wie alle seine mechatronischen Produkte stattet SMW auch die Greifsysteme der Motiact-Reihe mit einem integrierten KI-fähigen Mikroprozessor aus. Damit steht den Anwendern eine Infrastruktur zur Verfügung, über die KI-Funktionen genutzt werden können – etwa für das Condition Monitoring oder die automatische Optimierung von Greifkraft und -position. „Mechatronische Greifer bieten ein großes Potenzial, aktuellen Herausforderungen wie High-Mix/Low-Volume, Kosten- und Zeitdruck sowie Fachkräftemangel gerecht zu werden“, sagt Schneider. „Mit zunehmender Flexibilität können sie für immer weitere Anwendungsbereiche interessant werden.“
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