Automatisierung und Simulation für die additive Fertigung

PM 10 2026 Pressefoto
Bild: CT CoreTechnologie GmbH

Der Software-Hersteller CoreTechnologie (CT) stellt auf der Formnext 2026 die überarbeitete Software-Suite 4D_Additive vor. Im Fokus der neuen Version steht die direkte Anbindung an MES-Systeme, die Simulation des Bauteilverzugs sowie neue Funktionen zum Schneiden und Stabilisieren komplexer Modelle. Ziel ist es, manuelle Arbeitsschritte zu reduzieren, Vorbereitungszeiten zu verkürzen und die Prozesssicherheit in der additiven Fertigung zu erhöhen.

Über das neue 4dam-Dateiformat übergeben MES-Systeme die Fertigungsinformationen direkt an 4D_Additive. Die Software lädt die zugehörigen CAD-Modelle automatisch, übernimmt deren vorgegebene Ausrichtung und erzeugt die benötigte Anzahl an Bauteilen. Anschließend erfolgt das 3D-Nesting anhand der gewählten Parameter mit hoher Packdichte und thermisch angepasster Verteilung im Bauraum.

Informationen zur Anzahl und Position der Bauteile eines Baujobs werden über das 3MF-Format an das Auftragsmanagementsystem zurückgegeben. Die durchgängige Datenübertragung reduziert manuelle Eingaben und damit verbundene Fehlerquellen. Laut Hersteller lässt sich je nach Arbeitsablauf der manuelle Aufwand in der Baujobvorbereitung um 40 bis 60% verringern.

Da Konstruktion und Simulation innerhalb derselben Software erfolgen, entfallen zusätzliche Datenübertragungen zwischen unterschiedlichen Anwendungen. Ergänzend unterstützt eine Analysefunktion zur Erkennung massiver Bauteilzonen die Planung geeigneter Stützstrukturen bereits vor der ersten Simulation.

Das CT Experten-Team ist vom 17. bis 20. November auf der Messe Frankfurt in Halle 12.1, Stand C82 präsent. Interessenten können sich einen Termin für eine Live-Demo buchen und sich ein kostenloses Messeticket sichern unter calendly.com.