
Item feiert sein 50-jähriges Bestehen. Was 1976 in Solingen als Aluminiumprofil begann, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem Systembaukasten entwickelt, der Konstrukteure und Maschinenbauer weltweit verbindet. Inzwischen umfasst der Item Systembaukasten mehr als 4.500 Komponenten für Anwendungen unterschiedlicher Branchen. Das Prinzip: Alles ist miteinander kompatibel. Dieser Systemgedanke bleibt nicht auf die Mechanik beschränkt, denn das Unternehmen ergänzt den Baukasten zunehmend um digitale Werkzeuge und smarte Funktionen, die Prozesse in Produktion und Intralogistik unterstützen.
Im Maschinen- und Anlagenbau waren schwere Stahlkonstruktionen und Schweißverbindungen lange der Standard. Änderungen bedeuteten Aufwand, Zeit und Kosten. Item suchte nach einem Weg, Konstruktionen leichter und schneller anpassbar zu machen. 1980 hatten die beiden Gründer Gerrit Pies und Wolfgang Rixen die entscheidende Idee: Aluminium statt Stahl. Schrauben statt Schweißen. Daraus entstanden Aluminiumprofile und ein Verbindungskonzept, das zum Patent angemeldet wurde und den Grundstein für den späteren Systembaukasten legte. Dieser ermöglicht Anwendungen von ergonomischen Arbeitsplätzen über Förder- und Lineartechnik bis hin zu Lean Production Lösungen. Dabei sind neu entwickelte Bauteile immer kompatibel zu Profilen und Komponenten der ersten Stunde.
Ende der 1980er-Jahre begann im parallel zur wachsenden Komponentenwelt der Weg in die Digitalisierung. Online-Konfiguratoren wie das Item Engineeringtool unterstützen heute die Projektplanung. Ergänzend liefern Musterlösungen im Online Shop Impulse für eigene Konstruktionen.
Auch smarte Produkte gewinnen stärker an Bedeutung. Sie erweitern den Baukasten um integrierte Funktionen, die Prozesse im Materialfluss unterstützen und Zustände in der Fertigung sichtbar machen. Beispiele hierfür sind die elektronische Freigabeeinheit zur gezielten Steuerung von Rollenbahn-Prozessen sowie Lösungen zur Signalisierung mit Multi-Segment LED-Controller und passenden Multi-Segment LED-Streifen. In solchen Anwendungen rücken Komponenten in den Fokus, die Funktionen und Logik direkt mitbringen und sich unkompliziert in Baukastenlösungen einfügen. So bleibt der Systemgedanke auch in Zukunft prägend für weitere Entwicklungen.















