
Die GrindingHub 2026 präsentiert den aktuellen Stand der Schleiftechnologie mit Schwerpunkten u.a. auf hybriden Bearbeitungssystemen und prozessübergreifender Effizienzsteigerung. Die Fachmesse beleuchtet vom 5. bis zum 8. Mai in Stuttgart, wie Anwender mit modernen Prozessen höhere Materialabtragsraten, geringere Nebenzeiten und mehr Prozessstabilität erreichen können.
„Werkzeughersteller streben heute nach immer effizienteren Wegen, um ihre Werkzeuge auch kundenspezifisch zu fertigen – und dies automatisiert“, sagt Tobias Trautmann, Geschäftsführer von Vollmer. „Wir unterstützen dieses Ziel mit unterschiedlichen Schärftechnologien, die nicht nur ultraharte Schneidstoffe präzise bearbeiten können, sondern auch dank digitaler Lösungen und KI-Anwendungen die Fertigungsprozesse optimieren.“ Warum Unternehmen mit Connected Engineering schneller, sicherer und wettbewerbsfähiger werden ‣ weiterlesen
Von Insellösungen zum vernetzten Engineering-Ökosystem
Auf der GrindingHub 2026 zeigt die Vollmer Gruppe ihr Portfolio an Schleif-, Erodier- und Lasermaschinen, mit denen Kunden ultraharte Schneidstoffe bearbeiten können. Mit Blick auf mehr Effizienz sind es vor allem auch hybride Maschinen, um Werkzeuge schneller und mit höherer Qualität zu schärfen. Dies zeigt sich beispielsweise bei Vollkopf-PKD-Werkzeugen mit komplexen Geometrien: In einer Aufspannung lassen sich die Konturen im Hartmetall schleifen und zudem die Schneidkanten im PKD-Kopf erodieren.
Ein Beispiel aus der Schleiftechnik für intelligent kombinierte Hybridtechnologien ist die WireDress-Technologie von Studer. Sie ist integriert in die präzisen CNC-Schleifmaschinen für das Außenrund- und neu auch fürs Innenrundschleifen. Durch die Vollintegration der elektroerosiven Abrichttechnologie entfällt das manuelle Demontieren und Wiedereinstellen der Schleifscheibe für den Abrichtprozess.
Das Verfahren SkiveFinishing von Liebherr-Verzahntechnik kombiniert die Kinematik des Wälzschälens mit einem abrichtfreien, galvanisch belegten Werkzeug und befähigt so zu einer deutlich höheren Qualität als das Hartschälen – bei gleichzeitig kürzeren Prozesszeiten und geringeren Kosten als beim Profilschleifen.

















