ABB hat in seine Simulations- und Offline-Programmier-Software RobotStudio 3D-Druck-Funktionalitäten integriert und diese erstmal auf der Robotikmesse iREX in Japan vorgestellt. Damit lassen sich ABB-Roboter, die für die additive Fertigung zum Einsatz kommen, in nur 30 Minuten programmieren.
Dank der neuen Software, die Teil des PowerPac-Portfolios von RobotStudio ist, müssen Unternehmen keine manuelle Programmierung mehr durchführen und können so Prototypen schneller fertigen. Das 3D Printing PowerPac unterstützt eine Vielzahl von Anwendungen, darunter Schweißen und Drucken mit Granulat oder Beton, und eignet sich ideal für die Produktion von kleinen Volumina mit hoher Variantenvielfalt.
Herkömmliche, maschinelle 3D-Druckverfahren sind zeitaufwendig: Für die Programmierung der Druckpfade müssen dabei Millionen Punkte und Bahnen geplottet werden. Das neue 3D Printing PowerPac von ABB ermöglicht es hingegen, jedes Standard-Slicer-Softwaredesign in die Simulationsumgebung und den Robotercode von ABB zu „übersetzen“. Damit können Unternehmen das CAD-Design bis hin zur finalen Modellierung des Produkts innerhalb einer halben Stunde vornehmen.
Der Markt für 3D-Druck nimmt weiterhin Fahrt auf und soll laut dem Marktforschungsunternehmen Markets & Markets bis 2024 auf 34,8 Milliarden US-Dollar wachsen. Dies ist teils auf die Entwicklung neuer, industrieller 3D-Druckmaterialien zurückzuführen.
„Mit unserer neuen 3D-Drucksoftware bieten wir unseren Kunden einen schnelleren 3D-Druckprozess. In Verbindung mit der hohen Leistung unserer Roboter können Unternehmen nun qualitativ hochwertige 3D-Druckobjekte für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen effizienter produzieren“, betont Steven Wyatt, Head of Portfolio and Digital des ABB-Geschäftsbereichs Robotik und Fertigungsautomation.
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