SEW-Eurodrive führt OrchestrationSuite ein

SEW EURODRIVE Cooperation SDA
Bild: SEW-Eurodrive GmbH & Co KG

Das webbasierte Tool OrchestrationSuite von SEW-Eurodrive ist eine On-demand-Suite für die Vereinfachung der industriellen Automatisierung, indem sie die Bereitstellung, Verwaltung und Aktualisierung von Software über eine einzige Plattform realisiert. Sie vereint cloudbasierte Engineering-Umgebungen, sicheren Fernzugriff und KI-gestützte Funktionen in einer Lösung.

In Zusammenarbeit mit dem Partnerunternehmen Software Defined Automation Inc. (SDA) wird die OrchestrationSuite weiterentwickelt und soll für Anwender transparenter und leistungsfähiger werden.

„Die Partnerschaft mit SDA erlaubt es uns, die Workflows von OEM-Entwicklung (Dev) und Endkundenbetrieb (Ops) über den gesamten Automatisierungszyklus aufeinander abzustimmen und somit Prinzipien aus der IT-Welt direkt in die installierte OT (Operational Technology) zu übertragen“, erklärt Dr. Hans Krattenmacher, Chief Innovation Officer (CIO) von SEW-Eurodrive. „Unsere Kunden profitieren von der vereinfachten Softwarebereitstellung für SPSen, Roboter und Antriebe, einer zentralen Versionierung und Verfügbarkeit von Updates und Backups – und das alles herstellerübergreifend, sicher und skalierbar über die Cloud.“

Die Movi-C-Antriebs- und Automatisierungsplattform von SEW-Eurodrive ist vollständig in die OrchestrationSuite integriert. Dadurch ermöglicht sie einen durchgängigen webbasierte Zugriff auf Engineering-Tools wie MoviSuite und MotionStudio, um Konfiguration, Inbetriebnahme und Betrieb der Movi-C-Komponenten zu steuern und zu automatisieren. Dank der offenen Schnittstellen lassen sich auch Drittanbieter-Tools nahtlos einbinden. Ingenieure können direkt im Browser arbeiten, ohne lokale Software installieren zu müssen. Die leistungsstarke Plattform ermöglicht eine fein abgestufte Zugriffskontrolle für Benutzer, Gruppen, Geräte und Projekte und unterstützt die sichere Fernbereitstellung diverser Automatisierungssoftware. Automatisierte Sicherungs- und Wiederherstellungsprozesse können Ausfallzeiten minimieren, während eine transparente Versionsverfolgung über verschiedene SPS-Anbieter hinweg für Nachvollziehbarkeit sorgt. KI-gestützte Funktionen dokumentieren SPS-Code automatisch und übersetzen ihn in eine für Menschen lesbare Sprache. Außerdem lassen sich individuelle Pipelines (automatic executable task list) für automatisierte Updates und Backups ganzer Geräteflotten konfigurieren – inklusive Steuerungssoftware, Setups und Firmware.