Ausblick deutlich eingetrübt

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Bild: VDMA e.V.

Nach einem starken Jahr 2025 trübt sich der Blick der Industriearmaturenhersteller auf das laufende Jahr laut VDMA spürbar ein. Steigende Unsicherheiten auf internationalen Märkten und geopolitische Spannungen bremsen die Dynamik. Mit einem Umsatzplus von 7% (preisbereinigt 4%) übertraf die Branche die optimistischen Erwartungen für 2025 deutlich. Während das Inlandsgeschäft um 4% zulegte, stiegen die Auslandserlöse sogar um 9% gegenüber dem Vorjahr.

„Die Zollkonflikte mit den USA haben die Branche im vergangenen Jahr nicht ausgebremst. Doch vor dem Hintergrund der Konflikte im Nahen Osten trübt sich die Stimmung nun spürbar ein“, kommentiert Axel Weidner, Vorsitzender des Fachverbands Armaturen und Gesellschafter der Mankenberg GmbH.

„Zum Jahresende waren die Auftragsbücher unserer Mitglieder noch gut gefüllt,“ ergänzt Dr. Laura Dorfer, Geschäftsführerin des Fachverbandes Armaturen. „Wie sich das Jahr entwickelt, hängt nun maßgeblich davon ab, ob die Krise am Golf und die damit verbundene Knappheit bei Rohstoffen anhält oder sich entspannt.“

Für 2026 rechnet der Fachverband mit einer leicht rückläufigen Umsatzentwicklung. Langfristig bleibt der Ausblick jedoch positiv.