Zwischen den Adern und Füllern von herkömmlichen Kabeln gibt es Leerräume, in die brennbare Gase einströmen und damit unter Umständen weitergeleitet werden können. Angesichts dieser kapillaren Wirkung lässt sich also eine Verschleppung von brennbaren Gasen nicht ausschließen. Um diese gefährliche Zonenverschleppung zu verhindern, hat das schwäbische Unternehmen Hradil ein Spezialcompound entwickelt, das mithilfe eines hochkomplexen Druck- und Extrusionsverfahrens in das Kabelinnere eingepresst wird. Alle Adern und Schirmungen im Kabelinneren werden zu 100% eingebettet, sodass alle Kapillarräume und Hohlräume komplett verfüllt sind. Eine Weiterleitung von brennbaren Gasen über das Kabelinnere ist damit ausgeschlossen. Die HB44-C-Offshore-Steuer- und Signalkabel von Hradil besitzen die Rina-Zertifizierung (Registro Italiano Navale) für Passagierschiffe und erfüllen die Vorgaben der IEC60079-14 und IEC60331-21 für explosionsgefährdete Bereiche und gehören damit zu den weltweit sichersten Kabeln. Der Hersteller bietet die zertifizierten Offshore-Steuer- und Signalkabel in 20 Varianten an oder auf Wunsch als Sonderausführung.
Damit Theo sicher fliegt
Theo ist eines der drei aktuell in Deutschland zugelassenen Luftschiffe. Er ist am Flughafen Essen/
Mülheim zu Hause und regelmäßig für Gästefahrten sowie als Werbefläche im Einsatz. Im Gegensatz zu dem dem Namen nach bekannteren Zeppelin verfügt das Prall-Luftschiff Theo nicht über ein bespanntes Gerüst, sondern erhält seine Form allein aus dem Gas, mit dem die Hülle gefüllt ist. Dementsprechend wichtig ist es, dass der Pilot immer alle Informationen über den anliegenden Druck im Inneren des
Luftschiffs im Blick hat. Deshalb sind im Cockpit von Theo digitale Anzeigen von Althen verbaut, die seit mehr als 30 Jahren dafür sorgen, dass er sicher fliegt.