
Bei allen Monitoring-Aufgaben kommt es entscheidend auf die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der eingesetzten Sensorsysteme an. Dabei haben sich kabelgebundene Anschlüsse als robuste und betriebssichere Lösung bewährt. Je nach Sensor und Messaufgabe lassen sich damit hohe Übertragungsleistungen sowie Datenraten via USB 3.0 und Gigabit-Ethernet realisieren.
Beim Requirements Engineering von Sensorkabeln für das Umweltmonitoring rücken die Nachhaltigkeit der Rohstoffe und Herstellungsprozesse in den Fokus, um negative Auswirkungen auf Umwelt und Einsatzumgebung zu vermeiden. Das Verfahren von SAB Bröckskes berücksichtigt alle für die Kabelkonstruktion relevanten Aspekte angefangen bei den Ansprüchen an das Monitoring über den Kabelaufbau, die Isolations- und Mantelmaterialien bis zum maximalen Gewicht. Zum Beispiel kann bei einer Pegelsonde mit einem Gewicht von ca. 100g ein 20m langes Verbindungskabel das Gesamtgewicht um das Sechsfache erhöhen. Bei einer Materialkombination aus kritischen Rohstoffen und/oder wenig nachhaltigen Herstellungsprozessen schlägt der ökologische Fußabdruck gegenüber dem Einsatzzweck negativ zu Buche. „Dann wäre dieses Kabel Teil des Problems und nicht Teil der Lösung für mehr Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, sagt Marc Gerlatzek, Business Development Manager für Medizintechnik und Konfektion bei SAB Bröckskes. „Aus diesem Grund messen wir dem Thema Nachhaltigkeit in Produktion und Materialauswahl große Bedeutung bei.“
Exemplarisch dafür ist die Kabelserie SABorganic, deren Mantelmaterial zu rund 45 Prozent aus ökologischen, umweltfreundlichen Rohstoffen besteht. Dies vermindert den CO2-Fußabdruck gegenüber vergleichbaren fossilen Produkten um durchschnittlich 25 Prozent. Die Materialien stammen aus kurzen, regionalen Lieferketten. Weil zur verbesserten Ökobilanz auch nachhaltige, ressourcenschonende Produktionsprozesse beitragen, erzeugt SAB Bröckskes bereits rund ein Viertel seines Strombedarfs regenerativ aus eigenen PV-Anlagen.
















