
Für ihren Studierenden-Wettbewerb erhält Enactus in diesem Jahr prominente Unterstützung aus der Industrie. Im Rahmen einer Partnerschaft sind Schneider Electric und die Schneider Electric Foundation aktiv an der Durchführung des in Astana (Kasachstan) stattfindenden Enactus World Cup beteiligt. Bei dem seit 2001 jährlich und an wechselnden Orten veranstaltete Event werden unternehmerische Projekte von Studierenden ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um die Förderung von Nachhaltigkeit und Gemeinwohl bemühen. Die Expertinnen und Experten von Schneider Electric erfüllen dabei nicht nur eine passive Mentoren-Rolle, sondern bringen sich mit Erfahrung und Fachwissen direkt in die Projekte und deren Bewertung ein.
In diesem Jahr waren insgesamt mehr als 100.000 Studierende aus 10 Ländern (Mexiko, Guatemala, Brasilien, Kolumbien, Senegal, Südafrika, Nigeria, Kenia, Ägypten und Frankreich) mit dabei, die während der vergangenen Monate zunächst in nationalen Vorentscheiden um die Teilnahme am Abschlussevent in Astana wetteiferten.
Zu den Teams, die sich für die Abschlussveranstaltung vom 1. bis 4. Oktober qualifiziert haben, zählt z.B. eine Gruppe der brasilianischen Faculdade Facimp, die sich mit der Erzeugung von umweltfreundlichem Baumaterial aus Abfällen der Kaffeeproduktion beschäftigt hat. In Ägypten konnte sich zudem ein Team der Arab Academy for Science, Technology & Maritime Transport qualifizieren, dem es nicht nur gelungen ist, mithilfe von Wasserhyazinthen die erste lokal produzierte Aktivkohle Ägyptens herzustellen, sondern auch einen Keramikfaserfilter für Fabrikschornsteine zur Reduzierung der Luftverschmutzung zu entwickeln. In Mexiko gewann ein reines Frauenteam der Universität TEC Milenio den nationalen Vorentscheid, das sich mit nachhaltiger Fischerei und der Nutzung von Garnelenabfällen für die kommerzielle Gewürzproduktion beschäftigt.

















