Differenzielles Analog-Eingangsmodul

Das differenzielle Analog-Eingangsmodul erweitert das Remote-I/O-System U-Remote um eine Lösung zur Einzelzell- und Gruppenüberwachung.
Das differenzielle Analog-Eingangsmodul erweitert das Remote-I/O-System U-Remote um eine Lösung zur Einzelzell- und Gruppenüberwachung. Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG

Das differenzielle Analog-Eingangsmodul erweitert das Remote-I/O-System U-Remote um eine Lösung zur Einzelzell- und Gruppenüberwachung. Weidmüller hat in dem Modul 15 differenzielle Analogeingänge auf einer Modulbreite von 11,5mm platziert, bei einer Isolationsfestigkeit von bis zu 1.500V DC. Die integrierte schaltbare Brücke vereinfacht das Kaskadieren mehrerer Module ohne doppelte Klemmenbelegung. Vor allem in der Wasserstoff-Industrie kann das neue Modul seine Vorteile ausspielen. Um das volle Potenzial der Wasserstoffproduktion und seiner Rückverstromung auszuschöpfen, brauchen Betreiber vor allem eines: transparente und stabile Betriebszustände ihrer Anlagen. Eine kontinuierliche Überwachung der Einzelzellspannungen in Elektrolyse-Stacks und Brennstoffzellen ist dafür ein entscheidender Baustein. Das Modul misst differenziell zwischen jeweils zwei Kanälen und erfasst so präzise die Spannung einzelner Zellen oder Zellgruppen. Dazu misst es die Spannungsdifferenz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kanälen. Pro Modul lassen sich bis zu 15 Einzelzellspannungen überwachen. Dank verstärkter Isolation bis 1.500V DC lassen sich so auch große Stacks ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen überwachen. In Elektrolyse-Stacks beträgt die Zellspannung typischerweise 1,7 bis 2,2V pro Zelle (bei der PEM-Elektrolyse).