
Die aktuelle Studie von Protolabs bietet eine Momentaufnahme der additiven Fertigungsindustrie und hebt neue Trends hervor. Anhand von Schlüsseldaten der Industrie und einer Befragung von über 700 Ingenieuren weltweit zeigt der jährliche 3D-Druck Trendreport eine positive Stimmung innerhalb des Marktes auf.
Ein wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass der Markt für 3D-Druck um 10,5 Prozent schneller wächst als bislang angenommen. Außerdem wird das Volumen des Marktes für das Jahr 2024 auf 25,89 Milliarden Euro geschätzt und es wird damit gerechnet, dass bis Ende 2028 der Markt für additive Fertigung ein Volumen von 52,7 Milliarden US-Dollar erreichen wird. Weiterhin zeigt die Studie, dass 70 Prozent der Unternehmen im Jahr 2023 mehr Teile gedruckt haben als im Jahr 2022. 77 Prozent der Befragten gaben an, dass die Medizinbranche das größte Potenzial für die Nutzung von 3D-Drucktechnologien aufweist.
Die Begeisterung rund um künstliche Intelligenz ist in beinahe jeder Branche zu spüren und der 3D-Druck bildet dabei keine Ausnahme. Aus der Erhebung von Protolabs geht diesbezüglich hervor, dass die große Erwartung einer vollständigen Revolution innerhalb der Industrie durch KI zwar noch nicht vollständig verwirklicht ist; intelligente 3D-Drucker werden jedoch immer smarter, was sich essenziell auf die Benutzererfahrung auswirkt. Fast ein Drittel der Befragten nannte die automatische Druckoptimierung als wichtigste Einflussfaktor der KI, gefolgt vom nicht-planaren FDM-Druck durch verbesserte Slicer-Software (25 Prozent). Zudem sind die Befragten der Meinung, dass auch das Design für die additive Fertigung von KI-Innovationen profitieren wird, beispielsweise hinsichtlich der Topologie-Optimierung, Multiphysik-Prozesssimulation und KI-generiertem CAD.

















