Der rasant steigende globale Ressourcenverbrauch führt laut Global Footprint Network dazu, dass im Jahr 2022 etwa 1,75 Erden notwendig gewesen wären, um ihn zu decken. Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) wollen den bisherigen linearen Wirtschaftsansatz ‚take, make, use, dispose‘ (nehmen, machen, benutzen, entsorgen) grundlegend verändern. Ihr Lösungsansatz besteht in zirkulären Verfahren der Kreislaufwirtschaft: In der Kreislauffabrik werden gebrauchte Produkte möglichst automatisiert so aufgearbeitet, dass sie als Neuprodukte die Fabrik verlassen. Diese Arbeit steht im Fokus des neuen Sonderforschungsbereichs (SFB) 1574 ‚Kreislauffabrik für das ewige Produkt‘, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) mit rund 11 Millionen Euro fördert.
Neuer Sonderforschungsbereich soll Ressourcenverbrauch stoppen
DFG fördert Forschung am KIT mit rund 11 Millionen Euro
Karlsruher Institut für Technologie
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