Open Mind unterstützt Forschungsprojekt der TU München

Beispielbauteil an dem der Prozess für die hybride Bearbeitung aufgezeigt wurde.
Beispielbauteil an dem der Prozess für die hybride Bearbeitung aufgezeigt wurde.Bild: Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften TUM

Open Mind Technologies beteiligt sich an dem Verbundprojekt CICAM – Computational Intelligence for Computer-Aided Manufacturing – des Instituts für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften an der Technischen Universität München und Spanflug Technologies. Das Forschungsprojekt hat die Effizienzsteigerung hybrider, d.h. kombinierter additiver und zerspanender Fertigung mit Hilfe der KI-Methode des bestärkenden Lernens zum Ziel. Der Hersteller der CAD/CAM-Suite HyperMill liefert die dazu nötigen Prozesssimulationen.

Im Forschungsprojekt CICAM werden Methoden des bestärkenden Lernens für den Einsatz in der rechnergestützten Prozessplanung für die hybride Prozesskette aus WAAM und spanender Nachbearbeitung entwickelt. In einem Software-Framework wird ein virtueller Agent mit Prozesssimulationen interagieren, um die optimalen Prozessparameter (z.B. die Vorschubgeschwindigkeit) zu identifizieren. Zur quantitativen Bewertung der gewählten Aktionen des Agenten dient eine Kostenfunktion, die beispielsweise Maschinenbelegungszeit, Werkstoffkosten, Werkzeugverschleiß und Bauteilqualität berücksichtigt.

Für das TUM-Forschungsprojekt lieferte Open Mind das Auftragsmodell für den WAAM-Prozess und die Simulation der Schnittwerte zur Prozesskraftberechnung für die spanende Nachbearbeitung. Das mathematische Prozessmodell zur Berechnung dieser Kräfte wurde von der TUM erstellt. Das lernende System soll auf dieser Basis z.B. zwischen Dauer des Prozesses und Werkzeugverschleiß abwägen können.

Das Projekt läuft noch bis Ende 2025.