
Um die Klimaziele der UN-Klimakonferenz COP28 zu erreichen, muss sich die Speicherkapazität für Energie zwischen 2023 und 2030 auf 1.500GW versechsfachen, so die International Energy Agency. 1.200GW davon sollen Batterien ausmachen.
Ein Weg sind Antriebslösungen für das Kalandrieren, das großen Einfluss auf die Qualität der Elektrode hat. Bei diesem Prozessschritt wird das Aktivmaterial in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren gewalzt, so dass es seine elektrochemischen Eigenschaften erhält. Der Block-Kegelradgetriebemotor von Nord erzielt ein Drehmoment von bis zu 50.000Nm und bietet einen hohen Übersetzungsbereich und der dezentrale Frequenzumrichter Nordac Flex soll sicherstellen, dass diese Leistung sicher und gleichmäßig auf die Walzen übertragen wird. Durch hohe Kompatibilität und skalierbare Funktionalität kann er an unterschiedliche Anwendungen angepasst werden.
Um das Risiko einer Ionisierung zwischen Kathoden- und Anodenmaterial sowie den Antrieben zu verringern und sensible Stoffe, wie sie in der Lithium-Batteriezellfertigung genutzt werden, zu schützen, stattet Nord seine Komponenten auf Wunsch mit einer eigens entwickelten Beschichtung aus. Dabei verzichtet das Unternehmen auf Kupfer und Zink sowie mehreren weiteren Buntmetallen. Darüber hinaus können alle verzinkten Bauteile wie Schrauben, Unterlegscheiben oder Öldeckel durch korrosionsbeständigen V4A-Edelstahl ersetzt werden.
Mit weiteren Lösungen sollen die Gesamteffizienz einer Förderanlage gesteigert und die Total Cost of Ownership gesenkt werden. Dazu zählt z.B. der IE5+ Synchronmotor mit weltweiten Zertifizierungen sowie der Nord Drive Monitor, der Zustandsdaten im Condition Monitoring überwachen soll.


















