
Mit dem Neubau für die Leiterplattenbestückung am Standort Zernsdorf hat FSG die Kapazitäten der eigenen Elektronikfertigung weiter ausgebaut. Der neue Fertigungsbereich hat eine Fläche von knapp 5.000m². Seit Juni fertigen dort 35 Mitarbeitende elektronische Komponenten, die anschließend in den Sensorik-Lösungen von FSG verbaut werden.
Die Produktionsfläche ist in etwa dreimal so groß wie die bisherige Produktion von elektronischen Komponenten und Platinen im nahegelegenen Werk in Kablow, die jetzt komplett nach Zernsdorf umgezogen ist. Im Obergeschoss sind weitere 750m² als Büroflächen eingerichtet. Auf der übrigen Fläche verteilen sich Zuwegungen, 66 Stellplätze für PKW sowie Grünanlagen.
In der neuen Fertigung gibt es zwei Produktionslinien zur Verarbeitung von Surface-mounted Devices (SMD), also von oberflächenmontierten Bauteilen, mit denen Leiterplatten bestückt werden. Die Linie 1 (Hersteller: Mimot) kann bei der Leiterplattenherstellung bis zu 8.000 Bauteile pro Stunde verarbeiten, die Linie 2 (Hersteller: ASMPT) sogar bis zu 24.000 einzelne Bauteile pro Stunde.
Im SMD-Bereich sind darüber hinaus neue ASYS-Handlingsmodule integriert, Automatisierungsmodule für das reibungslose Handling der Leiterplatten innerhalb der Produktionslinien. Ein neu angeschaffter modularer Schablonendrucker des Typs ASMPT DEK NeoHorizon 03iX ergänzt den bereits vorhandenen EKRA-Drucker. So ist an beiden Linien sichergestellt, dass die Lötpaste exakt dosiert und positioniert ist.
Die beiden SMD-Linien sind in der Lage, sowohl große Serien zu fertigen als auch kleine Losgrößen flexibel zu bearbeiten. Das neue Werk ist so ausgelegt, dass bei Bedarf eine dritte SMD-Produktionslinie und weitere automatisierte Inspektionssysteme (AOI) Platz finden.
Auch in die Lagerlogistik hat das Unternehmen investiert und vier Kardex-Shuttle-Systeme mit einer Höhe von jeweils 6,15m installiert. Diese automatisierten Hochregalsysteme arbeiten mit einem elektronisch gesteuerten Extraktor, der die benötigten Lagerträger (Tablare) in kurzer Zeit direkt zur Bedienöffnung transportiert und anschließend wieder einlagert. Zugriffszeiten sind dadurch kürzer, Lagerprozesse verbessert.


















