Smart Packaging aus Sicht der Anwender

Netzwerken, Gespräche führen – nie war menschliches Know-How wichtiger als in Zeiten der Digitalisierung. Daher sind branchenspezifische Veranstaltungen wie der Verpackungstag so wertvoll und gewinnbringend für die Teilnehmer. Die ausgesucht guten Referate drehten sich beim 3. Verpackungstag um Smart Packaging und das Thema Mensch & Maschine.

Das geschichtsträchtige Ambiente des Heidelberger Verpackungsmuseum inspirierte zum intensiven Netzwerken und Gesprächen über eine digitalisierte Verpackungszukunft. Dieser Spannungsbogen nahm seinen Anfang schon beim Ankommen: ein kleiner Roboter von Omron hieß jeden Teilnehmer des 3. Verpackungstags herzlich willkommen.

„Mehr Teilnehmer hätten es hier nicht sein dürfen“, zeigte sich Jörg Fetzer, Geschäftsführer des PEC, vom musealen Ambiente sehr angetan. „Ich freue mich, dass der Verpackungstag so gut besucht ist. Denn neben den Vorträgen sind es die Gespräche, die eine gute Veranstaltung ausmachen.“

Die spannenden Themen wurden von Maschinenbauern, Anwendern, Technologiepartnern zum Teil partnerschaftlich gemeinsam vorgetragen. Die interessanten Referate boten sehr viel Gesprächsstoff. Viele kleine Räume und Nischen im Verpackungsmuseum sorgten dafür, dass eine sehr angenehme, kommunikative Atmosphäre entstehen konnte.
Souverän und locker führte [me]-Chefredakteur Peter Schäfer durch die Veranstaltung, achtete darauf, dass die obligatorischen „Werbeblöcke“ in den Vorträgen rein orientierenden Charakter hatten und damit zusätzlichen Informationsgehalt.

Wie ein roter Faden zog sich ein Aspekt durch die gesamte Veranstaltung: Dem Menschen gebührt im effizienten, automatisierten Verpackungsprozess eine wichtige, wenn nicht die wichtigste Rolle. Sein Know-How, sein Erfahrungswissen ist besonders für eine digitalisierte Prozesswelt unverzichtbar.

Organisiert wurde auch der 3. Verpackungstag durch den agt agile technik verlag und vom PEC sowie dem Packaging Valley unterstützt.

www.verpackungstag.de
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