Effiziente Energie für die Prozessindustrie

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Die Forschungsgruppe ETA am Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) sowie die Arbeitsgruppe Diskrete Optimierung der TU Darmstadt entwickeln gemeinsam mit Partnern aus der Industrie eine Methodik, die Unternehmen bei der Planung ihrer standortspezifischen Transformation unterstützen soll. Hierbei werden Ansätze der mathematischen Optimierung und dynamischen Simulation genutzt. Ziel des Forschungsverbundprojekts Mistral (Methodik für integrierte, standortweite Transformationskonzepte industrieller Liegenschaften) ist es, Maßnahmen auf unterschiedlichen Ebenen – von der Energieinfrastruktur über Prozesse bis hin zur langfristigen Standortentwicklung – systematisch zu erfassen und miteinander zu verknüpfen, um beste Möglichkeiten zur Energieeinsparung für die Industrieunternehmen zu finden.

Die Methodik soll als Software umgesetzt Unternehmen aus den Branchen Chemie, Pharma, Lebensmittel, Papier und Grundstoffe befähigen, aus einem breiten Spektrum an Optionen diejenigen Maßnahmen auszuwählen, die sowohl ihre individuellen Nachhaltigkeitsziele als auch ökonomische und regulatorische Randbedingungen erfüllen. Als Grundlage dienen Referenzanwendungsfälle aus energieintensiven Branchen.

Der Austausch innerhalb des Projektkonsortiums soll den den beteiligten Unternehmen die Möglichkeit bieten, direkt an einem praxistauglichen Transformationskonzept mitzuwirken. Zudem können sie Impulse an relevante Akteurinnen und Akteure der Energie- und Wirtschaftspolitik geben. Das Forschungsverbundprojekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz im Rahmen des 8. Energieforschungsprogramms.