Energiemanagement und Regressionsanalyse von Weidmüller

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Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG

Das Ressourcen- und Energiemanagementsystem ResMa von Weidmüller wurde von der Industrial Production als Produkt des Jahres ausgezeichnet. Das System erreichte den dritten Platz in der Kategorie Energietechnik und Elektromechanik. Der Preis „zeichnet herausragende industrielle Produkte und Projekte“ aus, so die Selbstbeschreibung.

Bei der offiziellen Preisverleihung der Industrial Production in München wurde das Energiemanagementsystem auf den dritten Platz in der Kategorie ‚Energietechnik und Elektromechanik‘ gewählt. Die Jury für die Auszeichnung bilden die Leserinnen und Leser. In einem offenen Online-Voting können sie für Ihre Favoriten stimmen.

Ausgezeichnet wurde der Ansatz von ResMa, Energieverbräuche mithilfe von Regressions- und Korrelationsanalysen nicht nur transparent zu bewerten, sondern auch belastbar vorherzusagen. Durch die Normalisierung historischer und aktueller Daten lassen sich Einsparungen objektiv bewerten und zukünftige Verbräuche realistisch prognostizieren – unabhängig von äußeren Einflüssen wie Temperatur oder Arbeitszeiten.

„Der Preis ist eine große Ehre und zeigt, dass wir mit unseren Produkten die Bedürfnisse unserer Kunden und die Anforderungen an eine effizientere Energienutzung treffen,“ berichtet Dr-Ing. Carlos Paiz Gatica, Product Owner für Industrial Analytics.

ResMa ist eine browserbasierte Software, die sämtliche Energie- und Produktionsdaten über verschiedene Schnittstellen zentral sammelt. Mit ihren Analyse- und Visualisierungsfunktionen ermöglicht sie mehr als klassisches Energiemanagement, da Nutzer auch Einblicke in Abläufe und Produktionsprozesse erhalten. So trägt ResMa dazu bei, nicht nur Energie zu überwachen, sondern auch die Effizienz und Qualität der betrieblichen Abläufe gezielt zu verbessern.

Die Software unterstützt auch dabei, die Anforderungen des Energieeffizienzgesetzes zu erfüllen, CO2-Bilanzen gemäß CSRD aufzubereiten und Energiemanagement nach DIN EN ISO50001 systematisch umzusetzen. Dadurch entsteht eine zuverlässige Datengrundlage für effizientere Prozesse und regulatorische Sicherheit.