In sechs Schritten zum Erfolg
Ein Energiemanagementsystem einzuführen, erscheint auf den ersten Blick kompliziert - ist es aber nicht. Mit diesen praxisnahen Tipps bietet die Felten Group eine wichtige Hilfestellung.
Der Energiemanagement-Leitfaden von FELTEN gibt unter anderem grundlegende Tipps, wie die Einführung eines Energiemanagementsystems zum Erfolg wird.
Der Energiemanagement-Leitfaden von FELTEN gibt unter anderem grundlegende Tipps, wie die Einführung eines Energiemanagementsystems zum Erfolg wird. Bild: Felten GmbH

Als Software- und Beratungsunternehmen konzentriert sich Felten seit mehr als 30 Jahren auf die Entwicklung von Softwareprodukten und Lösungen für das Produktionsmanagement. Für die Einführung eines Energiemanagements empfielt das Unternehmen sechs Schritte:

1. Nebenprozesse berücksichtigen: Studien zufolge verbrauchen Industrieunternehmen zwei Drittel ihrer Energie in Nebenprozessen. Deshalb müssen diese in den Planungen und Maßnahmen mit der gleichen Relevanz betrachtet werden wie die Hauptprozesse.

2. Energiemanager benennen: Es ist hilfreich, die Stelle eines Energiemanagers zu besetzen. Allein diese Position verleiht dem Thema intern die notwendige Gewichtung. Gleichzeitig realisiert ein Energiemanager die Strategie systematisch, was eher zum Erfolg führt.

3. Ziele definieren: Kennzahlen zeigen den Grad der Zielerreichung auf und helfen dabei, die Optimierungspotenziale zu bewerten. Daher sind sie auch im Energiemanagement das entscheidende Steuerungsinstrument, um die strategischen Ziele zu erreichen. Dabei ist u.a. darauf zu achten, die Ziele konkret zu fassen und diese messbar zu machen. Nach der Smart-Methode sollten die Ziele nicht nur spezifisch und messbar sein, sondern auch akzeptiert, realistisch und terminiert.

4. Vergleichswerte heranziehen: Ein Benchmark mit vergleichbaren Unternehmen zeigt hilfreiche Ansatzpunkte für die Zielausrichtung des eigenen Energiemanagements auf. Denn Maßstäbe, die allein die interne Sicht berücksichtigen, können in die Irre führen. Auch Branchenverbände bieten hilfreiche Vergleichswerte und nützliche Beispiele zu Energiekennzahlen zur ersten Orientierung.

5. Transparenz schaffen: Indem die Reports zum Energiemanagement in das betriebliche Controlling integriert werden, ist der Geschäftsleitung immer der aktuelle Status der Energiekennzahlen bekannt. Dies ist allein deshalb notwendig, damit das Management die Entwicklung des Energiemanagements bei Bedarf strategisch beeinflussen kann.

6. Kommunikation ausbauen: Damit sich jeder Mitarbeiter aktiv ins Energiemanagement einbringt, sind regelmäßig neue Motivationsimpulse nötig. Diese lassen sich u.a. erreichen, indem die Energiekennzahlen und Verbrauchswerte kontinuierlich kommuniziert werden. Auch ein eigenes Dashboard im Intranet, das alle Infos zum Energiemanagement aufzeigt, kann hilfreich sein.

Aktives Energiemanagement

Die Felten Group hat mit Pilot:Sustainability ein Energiemanagementsystem für Industrieunternehmen entwickelt. Die Software unterstützt Firmen, Energieverbräuche zu messen, zuzuordnen und zu senken. Die Software analysiert durchgängig den Energieverbrauch und hilft außerdem, den CO2-Fußabdruck zu erfassen. Zugleich lassen sich die Verbrauchswerte systematisch optimieren.

Im Leitfaden „Energieeffizienz im strategischen Fokus – Praktische Hilfe zum Aufbau eines Energiemanagements“ erläutert Felten die Relevanz eines Energiemanagementsystems. Der Ratgeber umfasst zwölf Seiten mit komprimiertem Fachwissen zum Thema Energiemanagement und beinhaltet verschiedene Thesen, mit welchen Herausforderungen produzierende Unternehmen in den kommenden Jahren rechnen müssen sowie einen kurzen Abriss zur DIN EN ISO50001. Darüber hinaus konkretisiert der Leitfaden die Vorteile eines Energiemanagementsystems in der Produktion und gewährt Einblicke in die Software. Der Leitfaden kann direkt bei Felten angefordert werden.

www.felten-group.com

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