IEF-Werner zeigt auf der All About Automation vom 17. bis 18. September an Stand 125 seine manuelle Verstelleinheit DomiLine. Dabei bewegt eine Stahlspindel das Führungssystem. Die Positionierung erfolgt mit einem Drehknopf oder einem Handrad. Es stehen Schlittenbreiten von 30, 50, 80 und 120mm zur Verfügung. Diese lassen sich mit den manuellen MDV-Dreheinheiten verbinden. Das Spiel der Schneckenverzahnung ist einstellbar und werkseitig bereits auf ein Minimum reduziert. Dies erhöht die Wiederholgenauigkeit bei der Positionierung. Den größten NC-Drehtisch, der DT 160/200, gibt es nun auch als manuelle Version. Er hat eine Breite von 160, eine Höhe von 200 und eine Tiefe von 90mm sowie ein Gewicht von 9,8kg. Durch seine Größe und Belastbarkeit eignet er sich für große und schwere Bauteile. Ein weiteres Exponat auf der Messe zeigt einen Roboter, der auf einer Lineareinheit montiert sein wird. Denn er bewegt sich von einem Fertigungsplatz zum anderen mit einer höheren und bei Bedarf erweiterbaren Reichweite.
Achse und Roboter lassen sich über eine gemeinsame Steuerung bewegen, die mittels Servomotor angetriebene Achse benötigt daher keine eigene, separate Steuerungseinheit. Das spart Platz für einen separaten Schaltschrank und Programmieraufwand. Dank Einkabeltechnologie reicht eine Leitung vom Schaltschrank zum Motor der 7. Achse. Über das Daisy-Chain-Verfahren lassen sich zudem weitere Antriebe nahtlos und platzsparend in das System integrieren. Die Ansteuerung dieser zusätzlichen Antriebe erfolgt über ein UR-Cap für Polyscope, wodurch eine einfache und durchgängige Bedienung gewährleistet wird. Eine wirtschaftliche Komplettlösung, die modular und schnell aufgebaut ist.
Eine weitere Lösung ist die flexibel aufgebaute Servopressen-Serie AiPress. Sie ist in vier Größen – 3, 15, 36 und 100kN – erhältlich und lässt sich sowohl in automatisierte Fertigungslinien als auch in Handarbeitsplätze integrieren. So können Werkstücke mit einer hohen Präzision von wenigen Mikrometern gefügt oder verpresst werden. Mittels Kraft-Weg-Überwachung, durch die intuitive Presssteuerung aiQ-Control, ist eine ständige Qualitätskontrolle in der aiPress bereits eingebaut. Baugruppen lassen sich somit nicht nur in Gut- und Schlechtteile, sondern sogar in verschiedene Qualitätsstufen einteilen. Zur Anbindung an die kundenseitige Systemlandschaft verfügt die Baureihe über mehrere standardisierte Software- und E/A-Schnittstellen. Die Presse kann mittels verschiedener Sonderfunktionen weiter adaptiert werden.


















