
Einer der führenden Hersteller von Toleranzringe war bisher Bosch Rexroth. Bis Ende 2025 fertigte das Unternehmen seine Toleranzringe am Standort Volkach. Aus strategischen Gründen wurde die Fertigung an den langjährigen Partner Kritzner Metalltechnik in Schweinfurt übertragen – inklusive Kundenstamm, Vertrieb und Support. Die bisher damit betrauten Mitarbeitenden haben andere Tätigkeiten bei Bosch Rexroth in Volkach übernommen. Für einen reibungslosen Übergang wurden die Kritzner-Mitarbeitenden intensiv in das Herstellungsverfahren geschult. „Wir wollen, dass der Kunde die gleiche Qualität bekommt, die er bisher von Bosch Rexroth gewohnt war“, sagt Prokurist Manfred Knittel.
Seit Jahresbeginn 2026 ist Kritzner Metalltechnik als Hersteller von Toleranzringen gelistet und bietet damit ihr erstes eigenes Produkt an – in der gleichen Qualität gefertigt wie zuvor bei Bosch Rexroth. Unverändert bleiben auch die Artikelnummern, sodass sich für die Bestellenden nichts ändert außer die Bezugsquelle. Derzeit umfasst das gesamte Sortiment ca. 600 Varianten mit einem Durchmesser von 5 bis 400mm. Unterschieden werden die Toleranzringe nicht nur nach Größe und Form, sondern auch nach dem verwendeten Material.
Für Inhaber und Geschäftsführer Thomas Kritzner sind Toleranzringe kein Kern-, aber ein hochqualitatives Nischenprodukt. Und es soll zum Einstiegsprodukt für neue Geschäftsbeziehungen und damit zum Türöffner auch für andere Fertigungsaufträge werden.

















