Häwa hat sein CO2-Reduktionsziel für das Jahr 2035 bereits jetzt – und damit zehn Jahre früher als geplant – erreicht. „Die frühzeitige Umstellung auf erneuerbare Energien und der Ausbau unserer Eigenstromerzeugung haben sehr schnell Wirkung gezeigt“, erklärt Dr. Georg Härdtle (Bild), Energiemanagementbeauftragter bei Häwa. Seit 2014 arbeitet das Unternehmen mit einem zertifizierten Energiemanagementsystem nach DIN ISO50001, das Energieflüsse und CO2-Emissionen detailliert erfasst und mithilfe von Sankey-Diagrammen visualisiert. Diese Transparenz schafft eine belastbare Entscheidungsgrundlage und ermöglicht es, Effizienzmaßnahmen gezielt und wirksam umzusetzen.
Für die Emissionen der Kategorien Scope 1 und Scope 2 entwickelte Häwa im Jahr 2022 eine CO2-Reduktions-Roadmap. Ausgangspunkt war das Basisjahr 2021 mit rund 2,6Mio.kg CO2. Der geplante Transformationspfad sah eine jährliche Reduktion von etwa 4% vor; bis Ende 2025 sollte eine Minderung von knapp 17% erreicht sein. Tatsächlich lag die Zielerfüllung jedoch bereits bei gut 55%.
Besonders große Effekte konnte durch die vollständige Umstellung auf Ökostrom erzielt werden und die Erweiterung der Photovoltaikflächen, die Substitution fossiler Energieträger durch erneuerbare Alternativen sowie die Elektrifizierung des Fuhrparks. Auch der Neubau des Verwaltungsgebäudes und der neuen Lackieranlage leistet einen wesentlichen Beitrag: Die moderne Pulver-Beschichtungsanlage nutzt CO2-neutrale Nahwärme und verfügt über eine patentierte Wärmerückgewinnung, die den Energiebedarf im Vergleich zur Altanlage um rund 25% reduziert.
Auf dem Weg zur angestrebten Klimaneutralität im Jahr 2045 plant Häwa, die Energieeffizienz weiter zu steigern, zusätzliche Photovoltaikflächen zu erschließen und die Eigenstromerzeugung auszubauen. Künftig sollen zudem verstärkt die Scope-3-Emissionen in den Fokus rücken.



















