
Baker Tilly hat für Stöger Automation im Rahmen eines international ausgerichteten Investorenprozesses eine nachhaltige Fortführungslösung gestaltet. Neben Dr. Andreas Fröhlich (Bild) wurde der Investorenprozess vor allem vom Director Paul Margolin mitgestaltet.
Im September 2025 musste Stöger Automation wegen der Krise in der Automobilindustrie im Allgemeinen und im Maschinenbau im Besonderen einen Insolvenzantrag stellen. Trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen konnten für die Spitzentechnologie des Unternehmens schnell Interessenten aus den USA und China, aber auch Deutschland begeistert werden. In einem wettbewerbsintensiven Prozess setzte sich die inhabergeführte Unternehmensgruppe Böllhoff mit Sitz in Bielefeld als leistungsfähigster Erwerbsinteressent durch. Der Standort in Königsdorf firmiert unter dem neuen Namen Böllhoff Stöger Schraubtechnik GmbH.
„Böllhoff hat mit seinem Verständnis für die Erfordernisse und Strukturen eines bayerischen Familienunternehmens, vor allem aber mit den Möglichkeiten eines starken internationalen Marktspielers punkten können“, fasst Dr. Andreas Fröhlich, Partner und Head of Corporate Finance bei Baker Tilly die Vorzüge des Investors zusammen. Letztlich können sich alle verbliebenen Mitarbeiter im Unternehmen auf einen Fortbestand des Unternehmens mit einem starken Partner an der Seite freuen. „Wir möchten mit dem, was Böllhoff an Kompetenz im Bereich der Schraub- und Montagetechnik sowie der internationalen Ausrichtung mitbringt, das Unternehmen Stöger wieder auf Wachstumskurs bringen“, führt Dr. Ralf Adenstedt, Geschäftsführer des Unternehmensbereichs Systemtechnik der Böllhoff Gruppe dazu ergänzend aus.


















