Neue Materialien, veränderte Bauteilgeometrien oder steigende Stückzahlen stellen industrielle Fertigungsprozesse immer wieder vor neue Anforderungen. Auf der Advanced Engineering 2026 in Birmingham informiert Eurolaser über flexible Schneidsysteme für die Bearbeitung nichtmetallischer Materialien. Im Mittelpunkt stehen intelligente Systemkonzepte für den großformatigen Zuschnitt sowie der persönliche Austausch über individuelle Anwendungen und aktuelle Herausforderungen in der industriellen Fertigung.
Ein Schneidprozess, der heute optimal auf eine Anwendung abgestimmt ist, kann bereits morgen vor neuen Herausforderungen stehen. Andere Werkstoffe kommen hinzu, Konturen verändern sich, Stückzahlen steigen oder bislang manuelle Arbeitsschritte sollen automatisiert werden. Gleichzeitig müssen Qualität, Produktivität und Prozesssicherheit auf einem konstant hohen Niveau bleiben.
Für solche wechselnden Anforderungen bietet der CO2-Laser als Schneidwerkzeug besondere Vorteile, laut Anbieter. Die Bearbeitung erfolgt berührungslos und ohne klassischen Werkzeugverschleiß. Änderungen an Geometrien lassen sich digital umsetzen, ohne neue Schneidwerkzeuge herstellen zu müssen.
Für eine wirtschaftliche industrielle Fertigung reicht ein präziser Schnitt allein jedoch nicht aus. Mit zunehmenden Stückzahlen gewinnen Materialzuführung, Teileentnahme, Produktionsdaten und automatisierte Abläufe an Bedeutung.
Eurolaser entwickelt seine Schneidsysteme auf Basis der jeweiligen Anwendung und Produktionsanforderungen. Im Mittelpunkt steht dabei nicht eine standardisierte Maschine, sondern eine auf die jeweilige Produktionsaufgabe abgestimmte Systemlösung. Unterschiedliche Arbeitsflächen können mit automatisierter Materialhandhabung, Kameratechnik, Software und zusätzlichen mechanischen Werkzeugen kombiniert werden. Dadurch lassen sich die Systeme an unterschiedliche Materialien, Stückzahlen und Automatisierungsgrade anpassen.
Vor der Festlegung einer Systemkonfiguration können Materialien im Eurolaser Applikationszentrum in Lüneburg getestet werden. Dabei werden Schnittqualität und geeignete Prozessparameter ermittelt. Das modulare Systemkonzept ermöglicht zudem spätere Erweiterungen, wenn neue Anwendungen hinzukommen oder sich Produktionsbedingungen verändern.
Am 4. und 5. November ist das Unternehmen auf der Advanced Engineering im NEC Birmingham in Halle 3, an Stand N197 vertreten. Im persönlichen Gespräch können Besucher ihre konkreten Schneidaufgaben und Produktionsanforderungen mit Experten von Eurolaser erörtern und mögliche Systemkonzepte für ihre individuelle Anwendung kennenlernen.


















