
Auf ihrer Mitgliederversammlung in Köln haben die Mitglieder des VDMA Armaturen einen neuen Vorstand gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Lubert Winnecken, CEO bei Keuco, gewählt. Er löst damit Axel Weidner, Gesellschafter bei Mankenberg, ab, der den Fachverband acht Jahre lang als Vorsitzender geprägt hatte. Winnecken führt künftig sowohl den Fachverband als auch die Fachabteilung VDMA Gebäudearmaturen. Als stellvertretender Vorsitzender steht ihm Andreas Laschke, Leiter des Segments Armaturen bei KSB, zur Seite. Laschke wurde zudem zum Vorsitzenden des VDMA Industriearmaturen gewählt. Mit seinem Amtsantritt verbindet Winnecken das Ziel, die Anliegen der Armaturenindustrie stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubringen und die Bedeutung der Branche sichtbarer zu machen.
„Unsere Unternehmen stehen im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Jetzt ist der Moment, die industrielle Wettbewerbsfähigkeit wieder konsequent in den Mittelpunkt zu stellen: mit verlässlichen politischen Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähigen Energiekosten und einem regulatorischen Umfeld, das Innovationen ermöglicht statt ausbremst“, sagt Winnecken.
Neben der nationalen Interessenvertretung will der Fachverband seine europäische Stimme weiter schärfen. Viele zentrale Rahmenbedingungen für die Armaturenindustrie werden heute auf EU-Ebene gesetzt – von Regulierungsvorhaben über Nachhaltigkeitsanforderungen bis hin zu Fragen der industriellen Wettbewerbsfähigkeit.













