Gamechanger im Engineering

0:000:00

Bild: Var Industries GmbH

Connected Engineering statt Insellösungen
Integration schlägt Funktionalität

Viele Unternehmen investieren in leistungsfähige Engineering-Tools – CAD, Simulation, CAM, PLM, ERP. Doch an den Schnittstellen entstehen Reibungsverluste: Änderungen kommen nicht sauber durch, Versionen laufen auseinander und aus kleinen Anpassungen werden teure Schleifen. Genau hier setzt Var Group mit Connected Engineering an: Systeme und Datenflüsse werden so vernetzt, dass Teams synchron arbeiten und Änderungen sofort sichtbar sind.

Typische Reibungspunkte im Alltag
Die Konstruktion ändert eine Bohrung am Gehäuse – und plötzlich passen Kabelwege und elektronische Baugruppen nicht mehr. Die Fertigung arbeitet mit einem Export, während im CAD längst eine neue Version existiert. In der Automatisierung fehlen aktuelle eBOM/mBOM-Abgleiche, sodass Komponenten zu spät oder falsch bestellt werden. „Wir erleben oft, dass unsere Kunden genau an diesen Übergängen am meisten Zeit und Geld verlieren“, sagt Andreas Furs, Head of Professional Service bei Var Group.

Drei Hebel, die den Unterschied machen

  1. Transparenz schaffen: Eine saubere Ist-Analyse zeigt, wo die größten Reibungsverluste entstehen – und wo man zuerst ansetzen sollte. Oft sind es nicht große Systemgrenzen, sondern die täglichen Prozesse und manuelle Übergaben.
  2. Datenflüsse zentralisieren: Ein modernes PLM wird zur Schaltzentrale. Versionen, Änderungen und Freigaben sind nachvollziehbar; Informationen stehen im richtigen Kontext zur richtigen Zeit bereit. So entsteht ein Digital Thread – ein durchgängiger Datenfluss über den Produktlebenszyklus.
  3. Früher entscheiden: Mit Sofort‑Simulation erhält man schon während der Konstruktion belastbare Rückmeldung. Dadurch werden Schwachstellen früh sichtbar, Varianten schneller bewertet und Prototypen gezielter eingesetzt. Innovation wird dadurch planbarer, weil sich Ideen schnell testen lassen.

Connected Engineering in der Praxis
Bei Connected Engineering kommt es nicht auf die Tools an, sondern auf ihre verlässliche Integration: CAD/ECAD, PLM, Simulation, CAM und ERP arbeiten auf einem konsistenten Datenstand. So werden Änderungen nicht mehr per Export, PDF oder Zuruf „weitergereicht“, sondern schlagen automatisiert und nachvollziehbar in Stücklisten, Freigaben und Fertigungsdaten durch. Das senkt Abstimmungsaufwand und Nacharbeit, verkürzt Durchlaufzeiten und reduziert Änderungskosten. „Wenn alle am gleichen Stand arbeiten, werden Entscheidungen schneller und die Produktentwicklung insgesamt deutlich günstiger“, erläutert Andreas Furs.

Jetzt unverbindlich informieren und beraten lassen.