Anzeige

Anzeige

Anzeige

Europäisches Gemeinschaftsprojekt entwickelt abhörsichere Kommunikation
Bild: Fraunhofer-Institut IPMS

Mit der fortschreitenden Digitalisierung drängen vernetzte Geräte in immer mehr Bereiche vor. Diese sind jedoch häufig anfällig für Cyberattacken. Ein deutsches Konsortium aus Industrie sowie Universitäts- und Wissenschaftsinstituten will diese Systeme künftig dank lichtbasierter Datenübertragung und -berechnung sicherer machen. In den kommenden drei Jahren soll das Projekt Silhouette (Silicon Photonics for Trusted Electronic Systems) dazu universell anwendbare Lösungen entwickeln.

Mit dem Internet der Dinge (IoT) generieren bereits jetzt zahlreiche Applikationen Mehrwert für Industrie, Logistik und Wirtschaft. Bis zum Jahr 2025 wird eine Steigerung von 30 auf 75 Milliarden IoT-Geräte prognostiziert. Entsprechend wird weltweit an einer verbesserten Sicherheit dieser Anlagen gearbeitet, um sensible Daten vor einer missbräuchlichen Nutzung durch Dritte zu schützen. Dabei kommen immer stärkere, hardwareunterstützte kryptografische Algorithmen zum Einsatz. Doch mit den steigenden Kommunikationsgeschwindigkeiten entsteht ein zunehmend negatives Kosten- und Energiebudget. „Mit einer Erweiterung der siliziumbasierten Technologien um photonische, also Licht-basierte, Spezialkomponenten können wir diesem Dilemma begegnen“, erklärt Marcus Pietzsch, Wissenschaftler am Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden und Koordinator des Projekts Silhouette. Im Projekt soll daher eine universelle Plattformlösung zur Entwicklung solcher hybriden Systeme entstehen. Wesentlicher Kernpunkt ist es, sicherheitskritische elektrische Signale konsequent in optische Signale zu wandeln.

Fraunhofer-Institut IPMS
http://www.ipms.fraunhofer.de

Das könnte Sie auch Interessieren

Anzeige

Anzeige

Bild: TQ-Systems GmbH
Bild: TQ-Systems GmbH
Additiv an allen Ecken

Additiv an allen Ecken

In der Produktentwicklung und im Werkzeugbau lassen sich mit Hilfe von 3D-Druck hohe Startkosten vermeiden. Er beschleunigt einen sicheren Entwicklungsprozess für die Serienfertigung sowie bei Einzelanfertigungen – ohne den teuren, klassischen Spezialwerkzeugbau.

Bild: Deutsches Museum
Bild: Deutsches Museum
Leichte Profile für schwere Lasten

Leichte Profile für schwere Lasten

Aluminium-Schwerlastprofile sind vergleichsweise leicht und trotzen hohen dynamischen Belastungen. Damit sind sie eine echte Alternative zu Stahlkonstruktionen, wenn es um die Realisierung großer Portale oder Maschinengestelle in Leichtbauweise geht. Auch für die Konstruktion leichter, aber dennoch hoch belastbarer Transportwagen eignen sie sich sehr gut – wie das Beispiel des Deutschen Museums zeigt.

Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Bild: B&R Industrie-Elektronik GmbH
Große Simulations-Auswahl

Große Simulations-Auswahl

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“ – Was der griechische Philosoph Aristoteles schon lange vor Industrie 4.0 und Smart Factory erkannte, beschäftigt heute den Maschinenbau. Denn Hardware, Software und ein Programmcode ergeben nicht automatisch eine funktionierende Maschine. Erst das richtige Zusammenspiel all dieser Komponenten ergibt ein funktionierendes Ganzes. Um das zu erleichtern, spielt die Simulation eine entscheidende Rolle.

Bild: Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH
Bild: Stump-Franki Spezialtiefbau GmbH
Im freien Fall

Im freien Fall

Schwere Maschinen im Spezialtiefbau benötigen präzise und zuverlässige Komponenten, um die jeweiligen Funktionen prozesssicher ausführen zu können. Bei den Rammgeräten der Firma Stump-Franki Spezialtiefbau gehören die absoluten Drehgeber WV58MR von Siko zum Sicherheitskonzept dazu. Sie sind an drei Seilwinden angebracht, um die Positionen der jeweilig daran befestigten Elemente zu detektieren.