Groschopp fertigt Muster und Serienbauteile mit 3D-Drucker

Groschopp SLA Drucker Print
Bild: Groschopp AG Drives & More

Die Antriebsexperten der Groschopp AG Drives & More nutzen die wirtschaftlichen Vorteile des 3D-Drucks, um funktionsfähige Bauteile herzustellen. Die Motoren, Getriebe und Regler von Groschopp sowie sämtliche Antriebskomponenten und Bauteile werden am Standort Viersen konstruiert und gefertigt. Im hauseigenen Labor und Musterbau werden die Produkte laufend getestet und weiterentwickelt.

Der Hersteller verfügt über einen modernen MSLA-Drucker (Masked Stereolithography Apparatus) – ein Harz-3D-Drucker, der UV-Licht durch eine LCD-Maske projiziert, um flüssiges Kunstharz (Resin) schichtweise zu härten. Damit sind die Antriebsspezialisten in der Lage, Teile mit unterschiedlichen Werkstoffen und Eigenschaften zu drucken. „Ein großer Vorteil dieser Technologie ist die schnelle Verfügbarkeit,“ erklärt Alexander Klupp, Konstruktionsleiter bei Groschopp. „Entwicklungsprojekte können zügiger abgeschlossen und Kunden schneller mit Mustern beliefert werden – dasselbe gilt auch für Kleinserien, bei denen die Anfertigung eines Werkzeugs nicht wirtschaftlich wäre.“

Welche Rolle spielt 3D-Druck in der Zukunft?

3D-Druck wird in der Zukunft eine noch viel tragendere Rolle spielen. „In Zukunft werden Produkte aus dem 3D-Drucker im verstärkten Maße konventionell gefertigte Teile ersetzen, wenn auch nicht vollständig verdrängen“, so Klupp. „Sowohl die Drucker als auch die benötigten Materialien sind preisgünstiger geworden, sodass sich 3D-gedruckte Teile inzwischen kosteneffizient fertigen lassen.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass sie sich freier gestalten lassen als in der konventionellen Fertigung. Selbst komplexe Bauteile lassen sich mit 3D-Druck schnell, einfach und mit wenig Material herstellen – ohne Abstriche bei der Funktionalität machen zu müssen.