
Die Fraunhofer-Einrichtung für Additive Produktionstechnologien IAPT stellt auf der Formnext die Automation der additiven Produktion in den Mittelpunkt. Anhand einer AM-Fertigungsroute zeigt die Fraunhofer-Einrichtung kollaborative Roboter mit flexiblen Greifersystemen und eine kostengünstige, KI-basierte Qualitätssicherung mittels Machine Vision. Die Automation und Reduktion manueller Arbeitsschritte steht auch bei Exponaten zur Handhabung und Bearbeitung geometrisch komplexer oder hochfiligraner Grundstrukturen und einer Technologie zur In-Situ-Glättung von Kunststoffbauteilen im Fokus.
Das Fraunhofer IAPT will die Qualitätssicherung der additiven Produktion (AM) mit einer Kombination von Machine Vision und kostengünstigen Kamerasystemen beschleunigen. Eine einfache Kamera und die KI-basierte Auswertung der Bilddaten ersetzen die bisher erforderliche, hochspezialisierte Sensorik. Das aufwändige Produzieren umfassender, realer Bilder für das Training der künstlichen Intelligenz entfällt. Stattdessen erzeugt und nutzt das Fraunhofer IAPT synthetische Daten. Die Herangehensweise soll die Verfügbarkeit von KI-Modellen für Bildanalysen und das KI-gestützte Erkennen und Bewerten von Objekten in Echtzeit und ohne Qualitätseinbußen beschleunigen. Warum Unternehmen mit Connected Engineering schneller, sicherer und wettbewerbsfähiger werden ‣ weiterlesen
Von Insellösungen zum vernetzten Engineering-Ökosystem
Das Institut präsentiert seine Entwicklungen auf der Formnext entlang einer automatisierten AM-Prozesskette. Experten aus den unterschiedlichen Technologie- und Kompetenzfeldern beantworten während der gesamten Messedauer individuelle Fragen.
Außerdem stellt sich das Fraunhofer-Leistungszentrum IAMHH auf dem Stand des Fraunhofer IAPT vor. Es hat sich zum Ziel gesetzt Forschungsergebnisse im Bereich der additiven Produktion in die industrielle Wertschöpfung zu überführen. Zu den Transferpfaden zählen beispielsweise die Ausbildung von Fachkräften, die Bereitstellung von AM-Infrastrukturen, die Unterstützung von Ausgründungen und direkte, bilaterale Auftragsforschung mit Endanwendern.

















