In einer insgesamt schwierigen Marktlage entwickelte sich das Geschäft der Indus-Beteiligungen im Segment Engineering im Jahresverlauf positiv. Die Unternehmen konnten ihren Auftragseingang in den ersten drei Quartalen um 35,5% im Vorjahresvergleich steigern. Bestellungen gingen insbesondere für langfristige Projekte im Anlagenbau ein. Mit 138,5Mio.€ stieg der Segmentumsatz im dritten Quartal im Vergleich zu den Vorquartalen im Jahr 2025 an. Das Quartalsergebnis erreichte 12,4Mio.€ (Vorjahr 16,8Mio.€). Das EBIT lag bei 11,2Mio.€ (Vorjahr 13,7Mio.€).

„Das konjunkturelle Umfeld für den Maschinenbau ist nach wie vor extrem schwierig“, sagt Axel Meyer, COO Engineering der Indus-Gruppe. „Dafür sind unsere Beteiligungen aber ordentlich unterwegs. Besonders erfreulich ist der weiter hohe Auftragseingang. Unsere Unternehmen konnten größere langlaufende Aufträge gewinnen, die bis in das Jahr 2029 hinein realisiert werden.“ Warum Unternehmen mit Connected Engineering schneller, sicherer und wettbewerbsfähiger werden ‣ weiterlesen
Von Insellösungen zum vernetzten Engineering-Ökosystem
Der Segmentumsatz nach neun Monaten betrug 398,2Mio.€ (Vorjahr 418,6Mio.€). Das Segmentergebnis lag bei 28,3Mio.€ (Vorjahr 36,4Mio.€). Das EBIT betrug 20,7Mio.€ (Vorjahr 27,6Mio.€). Für das Gesamtjahr prognostiziert Indus nun einen im Vergleich zum Vorjahr leicht sinkenden Segmentumsatz und ein moderat sinkendes Segmentergebnis.
Mit den Zukäufen des Bolzenschweißspezialisten HBS und dessen US-Tochter Sunbelt sowie dem US-amerikanischen Präzisionsmetallfertiger Metfab wurde das Segment 2025 ausgebaut.
Meyer: „Wir möchten das Segment weiter mit spannenden Unternehmen stärken, z.B. in der Fluidtechnik oder im Bereich Prozesstechnik. Aktuell sind wir u.a. in vielversprechenden Gesprächen mit Unternehmen im europäischen Ausland.“

















