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Erste Typ-R-Roboterleitung von Lapp
Torsion gepaart mit horizontalen Linearbewegungen – für den Einsatz in Industrierobotern müssen Ethernetleitungen einiges aushalten.
Bild: U.I. Lapp GmbH

Torsion gepaart mit horizontalen Linearbewegungen – für den Einsatz in Industrierobotern müssen Ethernetleitungen einiges aushalten. Eine Lösung kommt jetzt von Lapp: Die neue Etherkine Robot PN Cat.5e entspricht dem neuen Typ-R-Standard für Profinet-Leitungen an Robotern. Bisher mussten sich Konstrukteure von Roboteranwendungen entscheiden, ob sie entweder eine Datenleitung für lineare, horizontale Verfahrwege verwenden – wie sie typischer Weise in Schleppketten vorkommen – oder aber eine Datenleitung, die besser für Torsion geeignet ist. Hauptgrund hierfür ist ein abweichender Aufbau im Innenleben der Leitungen. Während bei Kabeln und Leitungen für horizontale Verfahrwege vorzugsweise relativ kurze Schlaglängen gewählt werden, um geringere Biegeradien in der Schleppkette zu erreichen, werden bei Torsionsleitungen vorrangig lange Schlaglängen gewählt. Eine Vielzahl der gängigen Ethernetleitungen ist dieser kombinierten Belastung nicht in einem ausreichenden Maße gewachsen. Außerdem gab es keine einheitlichen Industriestandards für robotertaugliche Ethernet-Datenleitungen.  Die Profinet Nutzerorganisation hat nun in enger Abstimmung mit der Aida (Automatisierungsinitiative der deutschen Automobilisten) die notwendige Spezifikation erarbeitet. Der neue, sogenannte ‚Typ R‘ beschreibt 2-paarige Cat.5e Industrie-Datenleitungen, welche zahlreichen elektrischen sowie mechanischen Anforderungen trotzen müssen und eine Langlebigkeit beim Einsatz an Industrierobotern gewähren.

U.I. Lapp GmbH
www.lappkabel.de
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